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Kristian Blasel zur Digitalen Woche Kiel

Kommentar Kristian Blasel zur Digitalen Woche Kiel

Die Wochen des Trommelns und Organisierens sind vorbei, am Sonnabend beginnt der Ernstfall: Kiel startet in die erste Digitale Woche – doch was das am Ende genau wird, wissen nicht einmal die Organisatoren. Die nächsten sieben Tage, das steht bereits fest, werden ein großes Experiment. Gelingt der Spagat, gleichermaßen Laien und Experten zu begeistern?

Als Ulf Kämpfer mit der Idee im Januar an die Öffentlichkeit ging, ahnte niemand, wie groß der Zuspruch auf Anhieb sein würde. Die mehr als 250 Veranstaltungen, zu denen die Öffentlichkeit bis zum 23. September eingeladen ist, präsentieren ein Angebot, das in seiner Vielfalt überragend ist. Ja, die Idee des Oberbürgermeisters hat in Kiel mehr Unterstützung bekommen, als es bei diesem technischen Thema zu erwarten war. Gleichzeitig besteht aber auch die Gefahr, dass es Enttäuschungen geben wird – weil die Besucherzahlen nicht überall gleich gut sein können und die Breite des Programms die Menschen überfordert.

Zunächst einmal bietet die nächste Woche aber vor allem Chancen. Die Chance, die Landeshauptstadt bei einem Thema zu einem Branchenführer zu machen, dem zweifellos die ökonomische Zukunft gehört. Die Chance, den digitalen Wandel auch Menschen nahe zu bringen, die bislang damit noch fremdeln. Und die Chance, auf Dauer eine Veranstaltung an der Förde zu etablieren, die überregionale Strahlkraft hat

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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