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Martina Drexler zu Möbel Kraft

Kommentar Martina Drexler zu Möbel Kraft

Um es gleich klarzustellen: Möbel Kraft wird seine achte Filiale in Kiel bauen. Das größte private Investitionsprojekt steht nicht auf der Kippe. Das Unternehmen hat schon sehr viel Geld in die Hand genommen, um sich das Gelände zu sichern.

Doch die entscheidende Frage lautet: Warum dauert die Hängepartie so lange an? Auch wenn Stadt und Unternehmen nicht müde werden zu versichern, dass es sich bei der jetzigen Zeitverzögerung durch weitere Überprüfungen nur um juristische Formalien handelt, wird man das Gefühl nicht los, als lasse die heftig umstrittene Ansiedlung noch lange auf sich warten.

Über die Gründe, warum das Projekt seit dem Bürgerentscheid zu Gunsten von Möbel Kraft im März 2014 stockt, kann man nur spekulieren: Eine spätere Eröffnung womöglich erst 2019 kann dem Möbelhaus, das offenbar mit langwierigen Bauvorhaben auch an anderen Standorten belastet ist, finanziell und zeitlich Luft verschaffen.

Für Kiel bedeuten die Verschiebungen aber nicht nur, dass das Gelände weiterhin brach liegt und Vandalismus um sich greifen kann. Es entstehen auch keine neuen Arbeitsplätze, die Kleingärtner hätten ihre Parzellen deutlich länger behalten können. Die Gegner der Ansiedlung dürften sich in ihrer massiven Kritik bestärkt fühlen. Der Streit könnte in immer neue Runden gehen.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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Möbel Kraft
Foto: Das ehemalige Kleingartengelände am Rande Hasseldieksdamms liegt brach. Manch ein Gärtner hat allerdings noch nicht gänzlich aufgegeben.

Wann kommt Möbel Kraft nach Kiel? Seit dem Bürgerentscheid im März 2014, der knapp zugunsten der heftig umstrittenen Ansiedlung ausfiel, stockt das Projekt immer wieder, zuletzt wegen juristischer Formalien. Auf einen Termin für den Baubeginn will sich das Unternehmen nicht festlegen, bekennt sich aber immer wieder zum Standort.

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