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Martina Drexler zu den Bombenfunden

Kommentar Martina Drexler zu den Bombenfunden

Irgendwie beschleicht einen das mulmige Gefühl, in Kiel wie auf einem Pulverfass zu leben. Das ist mit dem Blick in die Geschichte allzu verständlich, wohnen wir doch zum Großteil auf Trümmerfeldern des Zweiten Weltkrieges. Die Bombenangriffe haben gerade in der Innenstadt und rund um die Förde tiefe, aber verborgene Spuren an Land und Meeresboden hinterlassen.

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Bombenfunde
Foto: Diese amerikanische Fliegerbombe wurde auf dem Ostufer entschärft. Die Einsätze der Kampfmittelräumer häufen sich.

Mehr als 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs leidet Kiel noch unter den Folgen des damaligen Dauerbombardements. Da immer häufiger der Kampfmittelräumdienst anrücken muss, verzögern sich große Bauprojekte in Kiel nach Angaben der Stadt nicht nur erheblich, sie werden auch deutlich teurer.

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