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Michael Kluth zu Platinis Rücktritt

Kommentar Michael Kluth zu Platinis Rücktritt

Wissen Sie noch, wie der frisch gewählte Präsident des Weltfußballverbandes Fifa heißt? Dieser freundliche Glatzkopf da, der aus der Schweiz, oder war es Italien? Sehen Sie: Sie wissen es auch nicht. Und freuen sich trotzdem jedes Wochenende an den Fußballspielen, die so laufen. So wichtig sind Funktionäre dafür nicht, der Faszination des Spiels können sie nichts anhaben, und so wichtig, wie sie sich selber nehmen, sind sie schon mal gar nicht.

Das gilt für den vormaligen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter ebenso wie für Michel Platini, den Boss der Europäischen Fußballunion Uefa. Er wird nun zurücktreten, weil es gar nicht mehr anders geht. Das ist gewiss richtig, aber – siehe oben – nicht wirklich wichtig, eher witzig, denn Platini war eh schon gesperrt. Platini wie Blatter haben sich mit starrsinnigem, um nicht zu sagen: irrsinnigem Kleben an ihren Ämtern weltweit lächerlich gemacht und erscheinen nur noch als Witzfiguren auf den Fernsehschirmen. Muppetshow auf Sky Sport News HD. Das ist zumindest im Fall Platini ein bisschen schade, was war das mal für ein begnadeter Fußballer; dieses sportliche Denkmal hat der Starrsinnige gleich mit abgeräumt.

Die Fußball-Europameisterschaft in Platinis Heimatland Frankreich wird in genau einem Monat wohl ohne einen Uefa-Präsidenten beginnen. Und wenn schon, Hauptsache die Spieler sind dabei. Es ist Fußball, Leute!

Ach so, wir lösen auf: Der aktuelle Fifa-Präsident heißt Gianni Infantino und kommt aus der Schweiz. Noch jünger im Amt ist übrigens der neue DFB-Präsident, der Dings, na, sag mal schnell...

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Michael Kluth
Ressortleiter Sportredaktion

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