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Tamo Schwarz zum Wechsel von Dominik Klein

Kommentar Tamo Schwarz zum Wechsel von Dominik Klein

Ein wunderbarer Slogan: Wir sind Kiel! Der Handball-Rekordmeister grenzt sich mit seiner aktuellen Kampagne nicht ab. Nein, auch die Fans gehören ins mannschaftliche Erfolgssystem. Der THW ist Kiel, Kiel ist der THW. Ein THW, der auch in den kommenden Jahren auf höchstem Niveau konkurrenzfähig sein soll.

Dafür stellen die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thorsten Storm die Weichen für die Zukunft. Sie sichern sich die Dienste der größten deutschen Torhüter-Hoffnung, haben einen international begehrten Linksaußen an der Angel. Starke Signale. Ein junger Rechtsaußen wird folgen, und (hoffentlich) auch ein oder besser zwei Hochkaräter für den Rückraum. Die Ära Zeitz, Jicha und Co. endet – unwiederbringlich.

So weit, so gut. Doch nun verlässt mit Dominik Klein ausgerechnet das Gesicht der Zebras den deutschen Meister: omnipräsenter Werbeträger, Publikumsliebling auf Linksaußen. Dabei wäre Weltmeister und THW-Titelsammler Klein der perfekte Mentor für Shootingstar Rune Dahmke gewesen, auch über die kommende Saison hinaus. Die Linksaußen-Position war längst nicht die größte Baustelle im Kader von Alfred Gislason. Das Risiko, mit dem Duo Dahmke/Klein in die nächsten zwei oder drei Jahre zu gehen, wäre überschaubar gewesen. Wir sind Kiel! Wer Klein gehen lässt, versteht das System THW anders. Oder spielt ein gefährliches Spiel.

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Tamo Schwarz
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Foto: Linksaußen Dominik Klein wechselt im Sommer nach zehn Jahren beim Handball-Rekordmeister zum französischen Erstligisten und EHF-Cup-Teilnehmer HBC Nantes.

Der THW Kiel verliert seinen Publikumsliebling: Linksaußen Dominik Klein wechselt im Sommer nach zehn Jahren beim Handball-Rekordmeister zum französischen Erstligisten und EHF-Cup-Teilnehmer HBC Nantes. Das gaben der Ex-Verein von Zebra Igor Anic und der THW am Montagmittag bekannt.

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