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Ulrich Metschies zur Tourismusbilanz

Kommentar Ulrich Metschies zur Tourismusbilanz

Mehr als sieben Millionen Gäste-Ankünfte und fast 28 Millionen Übernachtungen. Mit dieser Tourismus-Bilanz für 2015 kann sich Schleswig-Holstein sehen lassen – auch im Vergleich zum schärfsten Konkurrenten Mecklenburg-Vorpommern. Die Aufholjagd nach dem Einbruch infolge der Wiedervereinigung – sie ist fast geschafft.

Mit einer gewaltigen Kraftanstrengung hat das Land zwischen den Meeren den Investitionsstau aufgelöst und sich aus dem Touristik-Mief der 70er-Jahre befreit. Von Glücksburg bis Scharbeutz, von Sankt Peter-Ording bis Heiligenhafen: An zahlreichen touristischen Hotspots entstand mit öffentlichen Geldern eine attraktive Infrastruktur, die private Investoren in Scharen zum Bau moderner Hotels und Freizeitanlagen animierte. Die Tourismus-Strategie des Landes, die vor allem auf Wellness, Gesundheit und Nachhaltigkeit setzt, auf Angebote, die auch in der Nebensaison zu einem Trip in den Norden locken – diese Strategie trägt Früchte.

Doch wenn „Der echte Norden“ im Wettlauf mit „MV tut gut“ dauerhaft vorne liegen will, dann dürfen die Anstrengungen nicht auslaufen wie Wellen am Strand. Verbesserungspotenzial gibt es mehr als genug. Beispiel mobiles Internet: Längst sehen es Urlauber als selbstverständlich an, sich unterwegs online über Freizeitangebote oder Übernachtungsalternativen zu informieren. Wer das versucht, der braucht noch immer viel Glück im Glückswachstumsgebiet Schleswig-Holstein.

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Ulrich Metschies
Wirtschaftsredaktion

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