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Wolf Paarmann zum THW Kiel beim Final 4

Kommentar Wolf Paarmann zum THW Kiel beim Final 4

Der THW Kiel wollte zum vierten Mal den Titel in der Champions League gewinnen und wurde Letzter beim Final4. Das liest sich wie eine Bruchlandung, tatsächlich war es ein schlechter Tag im Halbfinale. Und ein Spiel um Platz drei, das nur eine Nacht nach der traurigsten Niederlage der Saison ausgespielt wird, ist nicht mehr mit dem klassischen Raster zu bewerten.

Die Beine sind müde, der Kopf ist leer – ein dritter Platz bei einem Final4 ist nicht mit dem Gewinn einer Bronzemedaille bei einer WM oder EM zu vergleichen.

Bleibt der Sonnabend. Ein Tag, an dem außer Aron Palmarsson, Rune Dahmke und Andreas Palicka kein Kieler Normalform erreichte. Zu wenig, um eine Mannschaft wie MKB Veszprem zu besiegen, die sich im Vergleich zum Vorjahr – verloren damals im Halbfinale gegen Kiel – noch einmal verstärkt hat. Im Gegensatz zu den Zebras setzten die Ungarn im Rückraum überwiegend auf eine Achse, die von einer zu passiven Deckung nicht zu stoppen war. Doch die Rechnung für diese Taktik bezahlte Veszprem am Tag danach, als dem Trio im Finale die Kraft ausging. Veszprem wollte Kiel schlagen, Kiel wollte das Finale gewinnen. Deshalb wechselte Trainer Alfred Gislason früh und viel. Eine andere Taktik gibt es nicht, wenn zwei Spiele gegen Weltklasse-Mannschaften innerhalb von wenigen Stunden gewonnen werden müssen. Doch die Wechsel saßen nicht, die Rotation, die den THW voraussichtlich erneut zum Meister machen wird, brachte dieses Mal nicht den richtigen Dreh.

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