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Konrad Bockemühl zum Erfolg des Kieler Theaters

Kommentar Konrad Bockemühl zum Erfolg des Kieler Theaters

Schneller, höher, weiter – im Kulturbetrieb gelten andere Rekordkriterien. Theater soll sein Publikum verwöhnen, aber auch fordern. Theater soll gefällig sein, aber auch provozieren. Die Mischung macht’s. Unter dem Kieler Führungsteam, wir zählen zu Generalintendant Daniel Karasek, GMD Georg Fritzsch und dem Kaufmännischen Direktor Jörn Sturm hier mal ausdrücklich auch den Operndirektor Reinhard Linden dazu, stimmt der Mix.

Das wohldosierte Angebot macht Macher wie Publikum eben nicht nur satt und zufrieden, sondern auch neugierig und mutig. Der Lohn unstrittig harter Arbeit (für vergleichsweise wenig Geld) ist nicht beliebig mehrbar: Man ist hart an der Belastungsobergrenze.

So darf es nicht nur um Zahlen gehen. Kiels Theater ist auch auf der Bühne in bester Verfassung, und das wird vom Publikum honoriert. Das gewachsene Vertrauen spornt an. Es fordert jene Kreativität, die unter zu viel Druck leidet. Die rege Nachfrage, die stete Diskussion wie die aktuelle Reflexion sollten uns bewusst machen, dass Investitionen in Kultur kein Luxus, sondern Zukunftsvorsorge sind. Wenn etwa Flüchtlingsleid gegen sanierungsbedürftige Kulturbauten ausgespielt wird, geht die Rechnung nicht auf. Dieses Mehrheits-Bewusstsein zeichnet unsere Gesellschaft aus. Es sollte aktuell Grundlage auch für die notwendige öffentliche Unterstützung des Konzertwesens im Land sein. Und generell das Gefühl fördern: Dabeisein ist alles. Damit die Menschen vom Public Viewing in die Säle geleitet werden. Alle – auch die Flüchtlinge.

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Konrad Bockemühl
Ressortleiter Kulturredaktion

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Theater Kiel
Erfolgreiches Theater-Trio (v.l.): Georg Fritzsch, Daniel Karasek, Jörn Sturm.

Erfolge des Kieler Theaters: 1000 zusätzliche Besucher und höhere Ticketerlöse in der Spielzeit 2014/15 machen Generalintendant Daniel Karasek, GMD Georg Fritzsch und den Kaufmännischen Direktor Jörn Sturm glücklich. Und „stolz darauf, dass wir mit unserem Programm aller fünf Sparten die Menschen für Theater begeistern können“.

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