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Martina Drexler zum Wissenschaftspark

Kommentar Martina Drexler zum Wissenschaftspark

Von vielen noch unbemerkt, entwickelt sich auf einer ehemaligen Industriebrache in Kiel ein Innovationsquartier. Der Wissenschaftspark lockt mit seiner modernen Infrastruktur immer häufiger innovative und technologieorientierte Firmen an, die auf wissensbasierte Zukunftsbranchen setzen.

Open Campus, Fab Lab, Tagungen über Industrie 4.0 – das sind nur einige der Stichworte, die umreißen, wie die Denkfabrik als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in die Zukunft digitalisierter Arbeit ermöglicht: Das Wissenschaftszentrum als Herzstück, das immer wieder Impulse setzt, ein superschnelles Glasfasernetz, kostenfreies WLAN, bald auch ein Rechenzentrum und Hotel – auch diese Angebote unterstützen den Wachstumskurs.

Nach jahrelangen Startproblemen kommt das ungewöhnliche Modell einer Partnerschaft zwischen Stadt, Universität und privaten Investoren in Fahrt. Seit die neuen investitionsfreudigen Eigentümer das Gelände vor drei Jahren kauften, gewann die Entwicklung an Dynamik, auch weil alle an einem Strang ziehen, was in der Vergangenheit nicht immer der Fall war. Der Wissenschaftspark beginnt daher, eine in Kiel eher seltene Erfolgsgeschichte zu schreiben, zumal er auch vom bekannten Flächenmangel für Gewerbe profitiert. Das Gelände gehört zu den wenigen attraktiven Standorten für expansionswillige Firmen in Kiel, die über Freiflächen verfügen. Ein weiterer Vorteil ist die Nähe zur Universität mit dem direkten Zugang zu den gesuchten Fachkräften von morgen.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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