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Martina Drexler zur Tiefgarage

Kommentar Martina Drexler zur Tiefgarage

Parken unterm Kieler Rathausplatz? Zwar ist das Ganze noch Zukunftsmusik, denn mit der Anhandgabe werden lediglich erste Prüfungen in die Wege geleitet. Als Besucher oder Einwohner kann man aber nur die Daumen drücken, dass die Idee nach so manchem gescheiterten Anlauf möglichst bald umgesetzt wird, vor allem dann, wenn sie einhergeht mit einer dringend notwendigen Umgestaltung des Platzes.

Kiel. Als Visitenkarte der Stadt, Treffpunkt und Zentrum erfüllt die Granitfläche ihre Aufgabe zurzeit nur mehr als bescheiden. Klar tobt das Leben während der Kieler Woche auf dem Platz, haben Flohmarkthändler Raum für ihre Ware und begeistert das historische Ambiente während der Open-Air-Aufführungen der Oper. Doch den Großteil des Jahres liegt die Fläche mehr oder minder brach. Den wenigen Besuchern, die sich dann dorthin verirren, bietet sich kaum Aufenthaltsqualität. Pflaster und Stufen werden sogar hinderlich bis gefährlich für die, deren Mobilität eingeschränkt ist.

Auch der Bau der Tiefgarage wäre mehr als sinnvoll, um die in nächster Umgebung wegfallenden Parkplätze auszugleichen und die Erreichbarkeit der Innenstadt für Besucher und Kunden zu erhöhen. Im Gegensatz zum nahen Exerzierplatz, der auch wegen Bunkerresten nicht „unterkellert“ werden kann, signalisieren bisherige städtische Planungen für den Rathausplatz grünes Licht.

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Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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Rathausplatz
Foto: Lässt sich der Rathausplatz für Autos „unterkellern“? Klar ist bislang nur, dass so ein Projekt teuer und schwierig zugleich sein wird.

In einigen Jahren wird Kiels Innenstadt angesichts der vielen Baustellen ganz anders aussehen. Der Umbau lässt jede Menge Parkplätze wegfallen. Die Stadt will jetzt prüfen lassen, ob es möglich ist, unterirdisch eine Tiefgarage mit öffentlichen Parkplätzen zu bauen – und zwar direkt unter dem Rathausplatz.

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