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Oliver Hamel zu Gefahren im Netz

Kommentar Oliver Hamel zu Gefahren im Netz

Entspanntes Shoppen per Mausklick, pfeilschnelles Online-Banking, munteres Chatten mit den Liebsten – und das alles sorgenfrei: Mit der Wirklichkeit hat das wenig zu tun. Immer deutlicher müssen wir erkennen, dass das Internet alles Mögliche ist, nur kein Aufbruch in eine schöne und bessere Welt.

Das Netz verändert ungebremst rasant unsere Lebenswelt. Doch längst ist mit ihm eine gefährliche Parallelwelt gewachsen, die unsere Sicherheit inzwischen auf allen Ebenen gefährdet.Regierungen melden kriegsähnliche Cyber-Attacken, Unternehmen müssen sich gegen existenzbedrohende Spähangriffe wehren, Privatpersonen erleben, wie mit ihren gestohlenen Netz-Identitäten Straftaten begangen werden, wie ihr Geld in Betrüger-Shops verschwindet. Und mit dem sogenannten Darknet hat sich längst ein virtueller Raum etabliert, in dem der Handel mit allem nur denkbaren Übel dieser Welt weitreichend anonym möglich ist.

Es wirkt wie ein Hauch von Widerstand gegen eine unaufhaltsame Übermacht, wenn sich das LKA nun stärker aufstellen will, um Betrug im Internet zu bekämpfen. Man kann diesen Spezialisten nur das Beste wünschen, denn sie werden mit all dem globalen Neo-Crime täglich konfrontiert. Sie werden jedoch nicht verhindern können, dass wir gerade wegen des Internets und seiner viel zu unbegrenzten Möglichkeiten weiter von einer besseren Welt entfernt sind denn je. Entspanntes Shoppen per Mausklick, pfeilschnelles Online-Banking, munteres Chatten mit den Liebsten – und das alles sorgenfrei: Mit der Wirklichkeit hat das nichts zu tun. Immer deutlicher müssen wir erkennen, dass das Internet alles Mögliche ist, nur eben kein Aufbruch in eine schöne, bessere Welt.

Das Netz verändert ungebremst rasant unsere Lebenswelt. Doch längst ist mit ihm eine brandgefährliche Parallelwelt gewachsen, die unsere Sicherheit auf allen nur erdenklichen Ebenen gefährdet. Regierungen melden kriegsähnliche Cyber-Attacken, Unternehmen müssen sich gegen existenzbedrohende Spähangriffe wehren, Privatpersonen erleben, wie mit ihren geklauten Netz-Identitäten Straftaten begangen werden, wie ihr Geld in Betrüger-Shops verschwindet. Und mit dem sogenannten „Darknet“ hat sich längst ein virtueller Raum etabliert, in dem der Handel mit allem nur denkbaren Übel dieser Welt weitreichend anonym möglich ist.

Es wirkt wie ein Hauch von Widerstand gegen eine unaufhaltsame Übermacht, wenn sich das Nord-LKA nun personell stärker aufstellen will, um Betrug im Internet zu bekämpfen. Man kann diesen Spezialisten nur das Beste wünschen, denn sie werden mit all dem globalen Neo-Crime täglich konfrontiert. Sie werden jedoch den Eindruck nicht verhindern können, dass wir gerade wegen des Internets und seinen viel zu unbegrenzten Möglichkeiten weiter von einer besseren Welt entfernt sind denn je.

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Ein Artikel von
Oliver Hamel
Wirtschaftsredaktion

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