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Thomas Christiansen zu Hein Schönberg

Kommentar Thomas Christiansen zu Hein Schönberg

Hein Schönberg wird wieder fahren. Nicht mehr mit dampfenden Lokomotiven wie damals, sondern mit modernen Triebwagen. Sie werden die Region nicht nur schnell und sicher mit der Landeshauptstadt verbinden, sondern auch die Anschlüsse darüber hinaus ermöglichen. Die Bahn erleichtert nicht nur Pendlern den Weg nach Kiel, sondern vor allem auch Urlaubern und Ausflüglern den Weg in die Probstei und an die Ostsee.

Die Entscheidung, die Strecke zu ertüchtigen und wieder Züge fahren zu lassen, fiel schon 1997. Doch als es endlich konkret wurde, regte sich Widerstand. Der Initiative Pro Bahn Probstei gelang es aber eindrucksvoll, zu zeigen, wie viele Anhänger die Bahn in der Region hat.

Als die Erhöhung der Regionalisierungsmittel zunächst abgelehnt wurde, wähnten die Gegner von Hein Schönberg sich auf der Erfolgsspur, tatsächlich waren und sind sie auf dem Abstellgleis. Auch wenn Wirtschaftsminister Reinhard Meyer jetzt noch vorsichtig bleibt: Die Einigung zwischen Bund und Ländern in Berlin ist nicht nur ein Durchbruch, sondern ein persönlicher Erfolg für ihn. Die jetzt so gut wie sichere Erhöhung der Mittel für den Nahverkehr garantiert nicht nur die vorhandenen Angebote im Land, sondern ermöglicht auch die Umsetzung weiterer Projekte wie Hein Schönberg.

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Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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Probstei
Foto: So wird es in Schönberg regelmäßig aussehen: Eine sichere Finanzierung der Bahnstrecke nach Kiel rückt näher.

Nach der Einigung auf höhere Regionalisierungsmittel müssen für die Strecke Kiel-Schönberg „die Bremsen überall gelöst werden“, meint Stefan Hirt von Pro Bahn Probstei. „Hein Schönberg wird die Region voranbringen, nicht nur Schönberg, sondern die ganze Probstei“, sagt Schönbergs Bürgermeister Dirk Osbahr.

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