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Uwe Rutzen zur Förderung von Green Screen

Kommentar Uwe Rutzen zur Förderung von Green Screen

15 000 Besucher während des fünftägigen Festivals und rund 10 000 Zuschauer bei weiteren Veranstaltungen im Laufe des Jahres. Filmpreise in 18 Kategorien, dotiert mit zusammen mehr als 30000 Euro. Mit diesen wenigen Zahlen wird deutlich: Green Screen in Eckernförde hat sich in nur neun Jahren zum größten jährlichen Naturfilm-Festival in Europa gemausert.

Die Anwesenheit vieler Filmemacher, Produzenten und Vertreter von TV-Sendern unterstreicht das. Nur beim Land Schleswig-Holstein ist das noch nicht angekommen. Eine finanzielle Unterstützung wird nicht gewährt. Das ist ebenso traurig wie unverständlich.

Jedes Jahr fasziniert Green Screen sein Publikum aufs Neue mit atemberaubenden, aber auch kritischen Filmbeiträgen, die dazu anregen, sich intensiv mit der Natur auseinanderzusetzen. Rund 8000 Schulkinder, für die es eigene Programme gibt, diskutieren bei Aufführungen mit Filmemachern und Wissenschaftlern über biologische und ökologische Themen. Das ist lebendiger Unterricht und gelebter Naturschutz. Doch dem Land ist das keinen Euro wert.

Im kommenden Jahr feiert Green Screen sein zehnjähriges Bestehen. Dann werden neben wenigen bezahlten Mitarbeitern wieder mehr als 100 ehrenamtliche Helfer zum Gelingen des internationalen Naturfilm-Festivals beitragen. Bis dahin hat die Politik in Kiel Gelegenheit, es sich doch noch einmal anders zu überlegen.

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Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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