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15:33 12.09.2018
Von Christoph Rohde
Wissenschaftsjournalist und Festival-Leiter Dirk Steffens moderiert Mittwochabend die Eröffnung von Green Screen in der Eckernförder Stadthalle. Quelle: Green Screen
Eckernförde

Gleich mehrere Rekorde kann Green Screen schon zum Auftakt vorzeigen: 200 Filmemacher und Fachbesucher haben sich akkreditiert - das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Eine neue Höchstzahl erreichte das Festival auch mit 3300 angemeldeten Kindern und Jugendlichen für das Schülerprogramm. Ebenso boomte der Kartenvorverkauf: "Die Lage ist außerordentlich gut. Noch nie waren so viele Filme so schnell ausgebucht", sagt Festival-Sprecher Michael van Bürk. Gleichwohl gibt es noch genügend Karten - insbesondere für die Spielstätten Stadthalle und "Carls".

"Von den Besucherzahlen her sind wir in der Weltspitze"

Green Sceen gilt inzwischen als Europas größtes Naturfilmfestival. "Manchmal finde ich es selbst schwindelerregend, wie sich das Festival entwickelt hat", sagt dessen Leiter, der Wissenschaftsjournalist Dirk Steffens ("Terra X"). Inzwischen spiele Green Screen in der Bundesliga und sei kurz vor dem Sprung in die Champions League. "Was die Besucherzahlen angeht, sind wir mitten in der Weltspitze", freut sich Steffens.

Zahl und Qualität der kritischen Umweltfilme nimmt zu

Nach seiner Einschätzung geht die Tendenz in Richtung ambitionierter Filme, die sich kritisch mit Umwelt, Artensterben und Wohlstandsmüll auseinandersetzen. "Die Zahl und Qualität nimmt zu", so Steffens. Die Herausforderung für die Naturfilmer sei es, filmische Kreativität mit journalistischem Handwerkszeug zu verbinden, so dass ebenso informative wie spannende und ästhetische Filme entstehen.

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