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Eckernförde Mountainbiker erobern den Hütti-Trail
Lokales Eckernförde Mountainbiker erobern den Hütti-Trail
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06:00 01.10.2018
Von Rainer Krüger
Freie Fahrt auf dem Hütti-Trail: Das Angebot für Mountainbiker lockt auch Ralph Jürgens (vorn) und andere Sportler zum Radeln in die Hüttener Berge. Quelle: Rainer Krüger
Brekendorf

Kurz nach der offiziellen Einweihung hält die Begeisterung bei Mitplaner Armin Quante aus Eckerförde und seinen Sportsfreunden an. „Reizvoll sind die Teile mit technischen Herausforderungen. Hier gibt es zum Beispiel Schleifen zum Herabfahren von den Bergen“, berichtet Christian Koch aus Rosdorf bei Kellinghusen fröhlich. Zum gemeinsamen Fahren hat er sich mit Quante und anderen Hütti-Trail-Fans verabredet: Jens Büssen aus Osterby, Matthias Höfgen aus Kellinghusen, Ralph Jürgens aus Kropp, Christian Löffler aus Bordesholm und Jan Lührs aus Eckernförde. „Vergleichbares gibt es in Schleswig-Holstein nur in Malente. Da handelt sich aber um eine Vereinsstrecke“, weiß Koch.

Im Brekendorfer Forst hat das kostenfreie Fahren eine andere Basis. Das kostenfreie Revier für Mountainbiker beruht auf einer Kooperation der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten mit dem Amt Hüttener Berge und dem Verein Naturpark Hüttener Berge.

Neuer Trail soll auch Konflikte vermeiden

„Wir haben die Mountainbiker in die Gestaltung des Trails einbezogen“, sagt Naturpark-Vorsitzender Hans-Claus Schnack zur zweijährigen Verhandlungsvorgeschichte des 2017 geschlossenen Vertrags. Die Vereinbarung entstand auch, um Konflikte zwischen Radlern und Spaziergängern zu entschärfen. „Unsere Idee war es, den Trail so attraktiv zu machen, dass Mountainbiker keinen Anreiz mehr haben, wild auf anderen Strecken zu fahren“, so Quante. Der 56-jährige Eckernförder ist Sprecher der gut 30 Hütti-Trail-Builder. Das sind die Fahrer, die freiwillig im Forst an der Strecke arbeiten.

Mit Piktogramm auf dem richtigen Weg

Die Hütti-Trail-Builder haben zum Beispiel die Wegweiser gestaltet: Radfahrer-Piktogramme an Bäumen mit Farbsymbolik für die unterschiedlichen Schwierigkeitsgerade auf dem 15-Kilometer-Netz. Blau steht für die 13,6 Kilometer der meist leichten Grundroute. Weiß ist die Farbe der familienfreundlichen Gegenstrecke (12,5 km). Rot sind die Schleifen mit anspruchsvollen Abfahrten und Anstiegen. „Auf ihnen haben wir auch sieben Sprünge eingebaut“, so Quante über Schmankerl für Fortgeschrittene.

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