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Eckernförde Funkamateure am Puls der Zeit
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07:46 02.05.2018
Von Christoph Rohde
Ein Hingucker ist die Technik vergangener Tage mit ihren Reglern und Knöpfen: Funkamateur Jan Koppatscheck (23) testet einen Messsender aus den 1970er-Jahren. Quelle: Christoph Rohde
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Eckernförde

Nicht nur der Technik-Flohmarkt lockte Funkamateure aus Norddeutschland und Dänemark ins Ostseebad. „Es geht auch darum, Leute zusammenzuführen, die sich sonst nur über den Äther kennen“, sagt Rolf Heide, Vorsitzender des Funk-Distrikts Schleswig-Holstein. Der Amateurfunk selbst entwickelt sich ständig weiter. War früher die Morsetaste das Kommunikationsmittel der Wahl, so kamen später Sprechfunk, Funkfernschreiben und Amateurfernsehen dazu. Mit der zunehmenden Digitalisierung erobern heute neue Betriebsarten wie Ham-Net und D-Star den Amateurfunk.

"Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht"

Reinhard Buchheim hat noch mit der Morsetaste begonnen. Der 77-Jährige aus Schönwalde wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft im DARC ausgezeichnet. „Ich hab’ mein Hobby zum Beruf gemacht“, erzählt der Ruheständler, der nach seinem Einstieg in den Amateurfunk Elektronik-Ingenieur im Bereich Nachrichtentechnik wurde. Ihn begeistern vor allem neue Freundschaften, die über Funk entstehen. So knüpfte er persönliche Kontakte nach Südschweden und sogar nach Südamerika.

Engagement im Bereich Notfunk

Derzeit gibt es rund 2000 lizensierte Funkamateure in Schleswig-Holstein, mehr als 50 Prozent sind im DARC organisiert. Dabei ist das Hobby nicht nur Selbstzweck. Viele Funkamateure engagieren sich im Bereich Notfunk. Derzeit wird an einer flächendeckenden Not-Versorgung von Schleswig-Holstein gearbeitet für den Fall eines ausgedehnten Stromausfalls. Dazu gehören von Funkamateuren betriebene Relaisfunkstellen wie die auf dem Aschberg.

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