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Abriss Aldi-Parkdeck beginnt

Nooröffnung Abriss Aldi-Parkdeck beginnt

Das Aldi-Parkdeck an der Ecke Noorstraße/Reeperbahn ist in Kürze Geschichte. Am Freitag begann ein Abrissbagger damit, den Beton wegzuknabbern. Bereits seit dem 20. November waren die rund 200 Stellplätze gesperrt. Das Parkdeck macht Platz für die Wasserfläche der Nooröffnung.

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Abriss des Aldi-Parkdecks in der Noorstraße Eckernförde.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde. Während der Abbrucharbeiten ist der Geh- und Radweg vor der Baustelle an der Noorstraße gesperrt. Fußgänger und Fahrradfahrer müssen auf die andere Straßenseite ausweichen. Nach Angaben der Abbruchfirma Glindemann (Grevenkrug) werden die Betonteile mit einer Spezialschere zerkleinert. Eine sogenannte Schrottschere zerlegt anschließend die Stahlträger. Eine besondere Herausforderung ist das Parkdeck für die Abbruchexperten nicht. Es sei ein "einfaches Gebäude", hieß es.

Als Ersatz für das Aldi-Parkdeck ist bereits im vergangenen Jahr das Parkhaus Noorstraße durch die Stadtwerke Eckernförde (SWE) errichtet worden. Es weist 177 kostenpflichtige Stellplätze aus sowie eine moderne Ausstattung mit Ladesäulen für Elektroautos. Bei vielen Bürgern war der Abriss des Aldi-Parkdecks dennoch umstritten. Vor allem Angestellte der umliegenden Geschäfte, Büros und Praxen sowie Einkäufer und Arztbesucher nutzten das kostenfreie Angebot.

Pläne für Nooröffnung sollen in der ersten Hälfte 2018 vorgestellt werden

Im Anschluss an das Aldi-Parkdeck soll auch der schon geschlossene Aldi-Markt an der Reeperbahn mit seinen 50 ehemaligen Kundenparkplätzen abgerissen werden. So entsteht Raum für Neues: Ab Ende 2018 wird hier das Stadtentwicklungsprojekt Nooröffnung verwirklicht mit einer Wasserfläche, Grünzonen und einem Stadtquartier für 70 bis 100 Mietwohnungen, zum Teil als günstiger geförderter Wohnungsbau. Die genauen Pläne sollen nach Angaben des Sanierungsträgers Big-Städtebau in der ersten Jahreshälfte der Öffentlichkeit vorgestellt und die Bürger beteiligt werden.

Die Idee der Nooröffnung ist es, die unterschiedlichen Landschaftsräume Innenhafen und Noor wieder zu verbinden, den Wasseraustausch zwischen Noor und Ostsee zu verbessern, neuen Wohnraum und neue Naherholungsflächen zu schaffen.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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