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Eckernförde Eltern fordern mehr Verkehrssicherheit
Lokales Eckernförde Eltern fordern mehr Verkehrssicherheit
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06:00 04.10.2018
Von Tilmann Post
Auf der Klausdorfer Straße herrscht "Tempo 30" von 7 bis 18 Uhr. "Dehnberg"-Anwohner meinen, dass sich viele Autofahrer nicht daran halten. Quelle: tilmann Post
Altenholz

Nun verleihen sie ihrer Forderung mit einer 160 Unterschriften umfassenden Liste Nachdruck. Adressat ist der Kreis Rendsburg-Eckernförde, denn die Klausdorfer Straße gehört zu seinem Netz. Doch die Verwaltung schätzt die Verkehrslage offenbar als sicher ein. Dem widerspricht Anna-Maria Fuchs, die mit ihrem Mann Daniel und ihren drei Kindern an der Eckkoppel wohnt. „Morgens ist hier so viel Verkehr, dass die Kinder und ich zum Teil zehn Minuten an der Straße warten mussten, um zur Schule und zum Kindergarten daneben zu kommen“, berichtet sie.

Autofahrer halten sich nicht an "Tempo 30"

In einem Brief an die Kreisverwaltung beklagen Fuchs und zahlreiche weitere „Dehnberg“-Bewohner, dass die Geschwindigkeit nur von 7 bis 18 Uhr begrenzt sei. „Die Mehrzahl der Autofahrer hält sich zudem nicht an die vorgeschriebenen 30 Kilometer pro Stunde“, machen sie klar. Wer von der gegenüberliegenden Schulkoppel zum Gelände mit Schule, Kindergärten, Sport- und Spielplatz gelangen wolle, müsse sich zudem „auf sein Gehör verlassen“, da die Kurve der Klausdorfer Straße durch Bäume und Büsche direkt am Fahrbahnrand kaum einsehbar sei.

"Es soll nicht erst zu einem Unfall kommen"

Im Rathaus der Gemeinde Altenholz ist das Problem bekannt. „Wir nehmen die Bedenken ernst, es soll nicht erst zu einem Unfall kommen müssen“, sagt die Leitende Verwaltungsbeamtin Bianca Hess auf Nachfrage. Nachdem der Kreis als zuständiger Baulastträger keinen Handlungsbedarf sieht, befasse sich nun die Gemeinde auf eigene Kosten mit einer Lösung. Denkbar seien Schilder oder eine farbliche Abhebung auf der Straße, ein Zebrastreifen oder die Fahrbahn zu verengen, das sei aber teuer. „Das Problem ist nicht auf die Schnelle erledigt“, sagt sie.

Die Gemeindepolitik beschäftigt sich mit dem Thema im Bauausschuss am Montag, 19. November, um 17.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses am Allensteiner Weg 2-4.

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