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Eckernförde Spaziergänger entdecken Weltkriegswaffen
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19:59 06.01.2019
Alexander Ladwig fand beim Strandspaziergang Waffen und Munition aus dem 2. Weltkrieg. Quelle: Alexander Ladwig
Waabs

Eigentlich wollten Vater und Sohn am Strand nach Fossiliensuchen, dann fanden die beiden etwas ganz anderes. Schon von Weitem erkannte das Duo, dass etwas in der Steilküste versteckt war.  "Das sah aus wie ein Holzbalken, aber da war auch etwas Rotes - Das konnte nichts Natürliches sein, also haben wir nachgeschaut", berichtet er. Der Hammer, der eigentlich zum Fossiliensammeln gedacht war, kam zum Einsatz. Vater und Sohn öffneten damit die rote Metallkiste mit dem gefährlichen Inhalt.

"Ich habe sofort erkannt, dass es sich um Waffen und Munition handelt. Wenigstens eine Pistole war auch geladen", sagt Ladwig. Vater und Sohn verständigten die Eckernförder Polizei und bewachten den Fundort. Die Beamten alarmierten den Kampfmittelräumdienst aus Groß Nordsee, der sich um die fachgerechte Entsorgung kümmerte.

Zuerst fiel nur eine leuchtend rote Kiste auf

Mit Metalldetektoren suchten die Experten auch die Umgebung des Fundorts ab und stießen dabei in unmittelbarer Nähe auf eine zweite Kiste. Sie enthielt Pistolen des Typs Walther P38. „Damals eine Standardwaffe der Deutschen Wehrmacht“, erläutert Polizeihauptkommissar Oliver Schulz.

Waffen waren in den Nachkriegswirren vergraben worden

Die Pistolen befanden sich in einem unbrauchbaren Zustand, waren stark verrostet und miteinander zu einem Metall-Klumpen korrodiert. Die Munition gehörte zur P38. „Alles passte zusammen“, so Schulz. Nach Angaben des Beamten kommt es gelegentlich zu Funden von Weltkriegswaffen und -munition. Sie seien zumeist in den Nachkriegswirren irgendwo vergraben worden, um damit nicht erwischt zu werden. Bei Hökholz waren die Waffen am Sonntag gegen 13.30 Uhr gemeldet worden. Der Einsatz der Kampfmittelräumer dauerte rund zwei Stunden.

Von Christoph Rohde und Kerstin Tietgen

Alexander Ladwig fand beim Strandspaziergang Waffen und Munition aus dem 2. Weltkrieg.

Von KN-online

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