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Eckernförde Barrierefreiheit in der Warteschleife
Lokales Eckernförde Barrierefreiheit in der Warteschleife
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18:27 06.12.2018
Von Tilmann Post
Eckernfördes Innenstadt soll barrierefrei werden. Wann es soweit ist und wie St.-Nicolai-Straße (Foto) und Kieler Straße dann aussehen, ist aber noch völlig offen. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Das Vorhaben geht sogar über das kommende Jahr hinaus. „Der Umbau der Kieler Straße soll laut politischem Meinungsbild zu einem späteren, derzeit noch nicht bekannten Zeitpunkt durchgeführt werden“, heißt es in der jetzt vom Bauausschuss einstimmig beschlossenen Vorlage. Ursprünglich war die Ausbesserung für 2019 vorgesehen, zwischenzeitlich hatten die Ratspolitiker das auf Wunsch des Seniorenbeirats sogar vorgezogen.

Wie genau es mit der Nicolaistraße nun weitergeht, steht jedoch ebenfalls noch nicht ganz fest. Die Fraktionen haben erst einmal zwei Ausbauvarianten in die engere Auswahl genommen und dafür 264.000 Euro bereitgestellt. „Mit Bauchschmerzen“, wie CDU-Fraktionsvorsitzende Katharina Heldt im Moment der Abstimmung sagte, denn die Kosten vervielfachten sich. Im Haushalt 2018 waren lediglich 17.000 Euro für die punktuelle Ausbesserung der Nicolaistraße vorgesehen.

Knackpunkt ist der Mittelstreifen

Knackpunkt ist der für die Straße charakteristische, breite Mittelstreifen aus kleinem Kopfsteinpflaster. Weil er nach oben gewölbt ist, bildet er eine Stolperfalle für Gehbehinderte. Um das zu entschärfen, schlägt Planer Andreas Werning vor, den Bogen abzuflachen und mit gesägten Pflastersteinen ohne Unebenheiten auszustatten. Die Klinkersteine beiderseits des Streifens sollen ebenfalls neu verlegt werden, um die derzeitige Schrägneigung zu den Geschäften hin von acht auf 2,5 Prozent zu minimieren.

Die zweite Variante: Die gesamte, 540 Quadratmeter große Straße wird mit Klinker belegt, der Mittelstreifen fällt weg. Stattdessen wird dort eine schmale Rinne eingearbeitet, zu der sich beide Straßenseiten neigen. Für beide Möglichkeiten sind Blindenleitstreifen in hellem Ton vorgesehen.
Die zwei Vorschläge gehen nun in die weitere Prüfung. Wann eine endgültige Entscheidung ansteht, ist offen.

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