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Eckernförde Kulturrausch im November
Lokales Eckernförde Kulturrausch im November
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06:49 06.10.2018
Von Christoph Rohde
Gegen den Strom und direkt ins Herz: Die Singer/Songwriterin Hanne Kah tritt bei den langen Nächten am 3. November auf. Quelle: Björn Friedrich
Eckernförde

Schon zum sechsten Mal begeht die Stadt die „Vier langen Nächte“, eine Reihe, die von der Kulturbeauftragten Andrea Stephan ins Leben gerufen wurde. Die November-Abende hätten sich zu einem Highlight im kulturellen Leben der Stadt entwickelt, betont Bürgermeister Jörg Sibbel. In Eckernförde würden im Herbst eben nicht die Bürgersteige hochgeklappt. So ist die Kulturreihe nicht nur eine Nachsaison-Belebung, sondern vor allem ein Angebot für Einheimische und Besucher aus dem Umland.

Premiere der Suite "Berliner Jahreszeiten"

Viele der teilnehmenden Künstler stammen aus der Region. Genauso finden aber auch Kreative aus dem ganzen Bundesgebiet den Weg nach Eckernförde, um den November-Blues zu vertreiben. Allein 13 Konzerte wird es am 3. November geben. Zu den Besonderheiten zählt Organisatorin Stephan die ausdrucksvolle Sängerin Hanne Kah, die in der Galerie 66 auftritt. Dort feiert auch das Duo Art Nouveau (Violine/Klavier) seine Premiere mit der Suite „Berliner Jahreszeiten“.

In der Stadthalle geht es etwas lauter zu

Etwas lauter geht es in der Stadthalle zu, die zum ersten Mal in die langen Nächte einbezogen wird. Noorrock, Sheep’s E-Band und die Metalband DieTone wollen hier junge und ältere Rock-Fans auf Trab bringen. Zwölfmal Tanz und Theater bringt der 10. November mit. Die Show „Gesellschaftstanz“ gibt mit vielen Tanzeinlagen Einblick in die Entwicklung moderner Tänze – natürlich wird zum Ausklang das Parkett freigegeben. Was hat Schiller mit Goethes Faust zu tun? Das lotet der Theatermacher Ulrich Gall aus. Und im neuen Nachtcafé wird der schillernde François Villon zu neuem Leben erweckt.

Führungen zum Todestag von Wilhelm Lehmann

Die Kunst steht am 17. November im Blickpunkt. Im Künstlerhaus präsentieren junge Frauen ihre Perspektiven von der Welt – ein Projekt der Gleichstellungsbeauftragen. Und im Museum laufen Führungen durch eine Ausstellung zum 50. Todestag des Eckernförder Dichters und Literaten Wilhelm Lehmann. Neu im Programm ist das Arthus, das bildnerische Werke von Armin Mueller-Stahl präsentiert. Nicht zuletzt öffnen mehr als 30 Künstler der Carlshöhe ihre Ateliers, und laden dort zur Begegnung ein.

Gullivers Reisen als sprachwitzige Fortsetzung

Den Schlusspunkt der langen Nächte setzt am 24. November die Literatur mit 14 Veranstaltungen. Neben lokalen Autoren ist Hamna Bajwa mit dabei, deren Eltern aus Pakistan stammen und die vor 18 Jahren in Schleswig geboren wurde. In einer poetischen Lesung mit Musik erzählt sie von ihren Gefühlen und Träumen. Den „Planet Germania“ bereist Autor Artur Rosenstern, der über die Chance, fremd zu sein, schreibt. Und Gynter Mödder hat sich die Freiheit herausgenommen, Gullivers Reisen fortzusetzen. Eine sprachwitzige Reise nach Absurdistan.

Das komplette Programm unter www.eckernfoerde.de

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