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Eckernförde Von Eckernförde in die Mongolei
Lokales Eckernförde Von Eckernförde in die Mongolei
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07:00 15.06.2018
Von Christoph Rohde
"Die Reise meines Lebens" - Konrad Wolf will 20.000 Kilometer mit dem Motorrad quer durch Europa und Asien fahren. Quelle: Privat
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Eckernförde

Die legendäre Seidenstraße ist eine der ältesten Handelsrouten der Welt. Noch lange vor Marco Polos Zeiten zogen die ersten Karawanen mit der kostbar schimmernden Seide von China in Richtung Mittelmeer. Die Reise führte damals durch die brütende Hitze der Takla-Makan-Sandwüste und über die eisigen Pässe des Pamir Gebirges. Wie hat sich die Welt seit Marco Polos Abenteuer im Jahr 1250 verändert? Das ist eine der Fragen, der Konrad Wolf auf seiner Extrem-Tour nachgehen will. "Ein bisschen Aufregung ist schon da", gesteht der 35-Jährige.

Knapp 20 000 Kilometer quer durch Europa und Asien

Geändert hat sich schon einmal das Vehikel. Statt Kamel setzt der Eckernförder auf seine geländegängige Yamaha XT 660 Z. Die Reiseenduro wurde vor der Fahrt noch einmal gründlich durchgecheckt. Für Wolf war es klar, dass er von zuhause aus startet. "Mich fasziniert der Gedanke, dass es von hier aus eine Verbindung zu den entlegensten Winkeln des Kontinents gibt", sagt er.

Zwischen Sperrgebieten und Gastfreundschaft

Die Tour führt für ihn zunächst nach Österreich, wo er sich mit seinen schweizer Freunden Alain und Friedl trifft, die ihn – ebenfalls auf Motorrädern – begleiten. So richtig los geht es für ihn aber erst nach 4000 Kilometern in der Türkei. Von dort aus erreicht das Trio den Iran, der etwas mehr Aufmerksamkeit bedarf. Die Schrift ist für Europäer schwer zu lesen, und es gibt viele Sperrgebiete. "Da sind die echt unentspannt, wenn man ungeplant hineinfährt", weiß Wolf aus Berichten. Andererseits würden die Menschen dort als sehr gastfreundlich beschrieben.

Zurück geht es mit dem Flugzeug

Über Länder wie Tadschikistan, Usbekistan, Kirgistan und Kasachstan geht es weiter nördlich nach Russland entlang der Transsibirischen Eisenbahn und am großen Baikalsee vorbei wieder südlich in die Mongolei bis nach Ulaanbaatar, der Haupstadt. Vor dort aus ist es dann der begrenzten Zeit geschuldet, dass die Motorradabenteurer mit dem Flugzeug zurück in die Heimat fliegen. Ihre Maschinen folgen auf dem Landweg per Lkw-Spedition.

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