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Widerstand gegen ein Hotel wächst

Pläne für Panzerplatte Widerstand gegen ein Hotel wächst

Am Sandkrug regt sich Widerstand gegen ein mögliches Hotel auf der Panzerplatte. Sollte die Stadt ein derartiges Vorhaben möglich machen, widerspreche sie ihren eigenen Beschlüssen, kritisiert der Eigentümerbeirat der Wohnanlage. Erst im Mai habe die Ratsversammlung dem Masterplan Küste zugestimmt.

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Die freie Fläche am südlichen Ortseingang Eckernfördes liegt seit Jahren brach.

Quelle: tilmann Post

Eckernförde. Darin sei ein „Mammutbau“ auf der ehemaligen Marinefläche neben der Wehrtechnischen Dienststelle 71 ausdrücklich nicht vorgesehen, betont Hans Josef Heckmeier, der einer von vier Eigentümerbeiräten ist. Die Panzerplatte wird zum Streitpunkt, weil der Bauausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung einen Schritt auf die Eigentümerin zugegangen ist. Die Politiker hatten beschlossen, ihr zu raten, auf eigene Kosten einen „vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ zu beantragen. Damit könne ausgelotet werden, ob auf der brachliegenden Betonfläche überhaupt etwas gebaut werden könne. Zuletzt war ein sechsstöckiger Hotelbau im Gespräch.

Masterplan Küste sieht Renaturierung vor

Heckmeier verweist nun auf den Masterplan Küste. Darin wird für die Panzerplatte vorgeschlagen, „ein Gegengewicht zu dem mangelhaft in die Landschaft eingebundenen Baukörper der WTD 71 und der gegenüberliegenden Wohnanlage Sandkrug zu bilden“. Das sei mit einer Renaturierung möglich. Denkbar sei auch eine Kombination aus Bäumen und einem Gebäude, etwa ein Kiosk mit Informationsstand zur Marine-Geschichte und einigen Kurzzeit-Stellplätzen. Daran müsse sich die Investorin orientieren, findet Heckmeier.

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Tilmann Post
Chefreporter Eckernförde

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