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Eckernförde Ein Dorf feiert Geburtstag
Lokales Eckernförde Ein Dorf feiert Geburtstag
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15:06 03.09.2018
Von Rainer Krüger
Die neue Goosefelder Dorfchronik präsentieren (von links) Rüdiger Zander, Manfred Stratil und Norbert Biermann. Quelle: Rainer Krüger
Goosefeld

Den historischen Hintergrund stellte Goosefelds Geschichtsspezialist Manfred Stratil vor. 1518 war Gosevelde erstmals in einer Urkunde erwähnt worden, die natürlich auch eine Rolle in der Chronik spielt, die jetzt pünktlich zum Ortsjubiläum publiziert worden war.

Stratil erklärte, warum das 48-Seiten-Büchlein für Goosefelder ein wichtiger lokalhistorischer Leitfaden ist. „Die Goosefelder Chronik, die uns etwas über die Anfänge des Dorfes hätte sagen können, ist leider 1931 bei dem Brand in der Meierei des Gutes Marienthal vernichtet worden.“ Von der neuen „Kleinen Dorfchronik“ sind 500 Exemplare gedruckt worden.

Vom Bauerndorf zur Wohn- und Schlafsiedlung

In seinem Vortrag schilderte Stratil Goosefelds Entwicklung. Zunächst war es über Jahrhunderte ein Bauerndorf. In den 1950er-Jahren begann der Wandel zur Wohn- und Schlafsiedlung mit derzeit 253 Gebäuden und 729 Einwohnern. Stratil ist überzeugt, dass Goosefeld eine Perspektive hat: „Während viele Dörfer veröden, gilt das nicht für Goosefeld. Hier gibt es genügend Bauplätze, um der Nachfrage zu genügen.“

Stratils Rückblick war nicht alles, was an Historischem zu hören war. Wie noch sichtbare Steingräber zeigen, siedelten schon Menschen in Goosefeld, als es den Ortsnamen noch gar nicht gab. „Der erste Goosefelder war wohl ein Jäger und Sammler, der Kontakt mit Ackerbauern und Viehzüchtern hatte“, vermutet Norbert Biermann. Der Vertrauensmann des Archäologischen Landesamtes beleuchtete die Ur- und Frühgeschichte. Etwa 4100 vor Christus dürften sich erste Menschen niedergelassen haben. Drei Großsteingräber und ein Langbett aus der Jungsteinzeit und drei Grabhügel aus der Bronzezeit zeugen noch heute von ihnen.

Laut Bürgermeister Rüdiger Zander feierten 250 Gäste beim Festakt am Vormittag, 100 beim Kinderfest am Nachmittag und 200 beim abendlichen Tanz mit. „Die Vorbereitung hat sich gelohnt“, zog er eine rundum positive Bilanz.

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