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Eckernförde Das Dörpsmobil kann anrollen
Lokales Eckernförde Das Dörpsmobil kann anrollen
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21:20 31.10.2018
Von Cornelia Müller
Die Vereinsgründung für das E-Dörpsmobil Schwedeneck ist besiegelt. Der neue Vorstand mit Bürgermeister: zweiter Vorsitzender Bernd Walsch, erste Vorsitzende Gudrun Dorow, Sönke-Peter Paulsen, Schriftführerin Hedda Dust und Kassenwartin Marion Holst (von links). Quelle: Cornelia D. Mueller
Schwedeneck

„Im Sommer 2019 dürfte unser erstes elektrisches Leasing-Fahrzeug an den Start gehen“, freut sich Gudrun Dorow. Die 63-Jährige – „Surendorfer Urgestein“, wie sie über sich sagt – ist gerade einstimmig auf den Posten gewählt worden.

„Vereinsvorstand sein, das ist Neuland für mich“, räumt sie freimütig ein. Aber für diese gute Sache engagiert sie sich offenkundig gern. Viele im Ort kennen sie als Organisatorin der Volkshochschule und Mitglied im Ostsee-Orchester. „Ich möchte etwas für die Bürger tun“, unterstreicht sie.

Da stimmt der zweite Vorsitzende Bernd Walsch, pensionierter Bundeswehrmann, gleich ein. Dessen Partnerin Marion Holst (54) wird Kassenwartin. Hedda Dust (42) übernimmt die Aufgabe der Schriftwartin. Auch die Drei wählt die Versammlung im Sportheim des STS einmütig.

Gemeindepolitiker hatten sich stark gemacht für ein E-Mobil in Bürgerhand

Strahlen können auch die Kommunalpolitiker. Bürgermeister Sönke-Peter Paulsen und Gemeindevertreterin Gundula Staack (beide CDU) hatten sich besonders ins Zeug gelegt für ein E-Mobil als individuelles Serviceangebot in Ergänzung zum ÖPNV.

„Die Gemeinde will das Dörpsmobil. Deshalb werden wir uns auch um den Standplatz, die Ladesäule und mehr kümmern. Der Verein sorgt dann für den Betrieb“, erläutert Paulsen. „Angedacht ist der Platz am Netto-Markt Surendorf. Nebenan hält der Bus, und man kann auch Fahrräder abstellen.“

Zapfen soll der elektrische Pkw nicht irgendeinen Strom. Mit Windenergie solle er erzeugt sein – schließlich hat sich die Gemeinde Schwedeneck auch zu den Windrädern im Ort bekannt.

Nun fällt bald die Entscheidung über Wagentyp und genauen Zeitpunkt

Dass die Bürger einer Gemeinde mit vielen Ortsteilen echtes Interesse am umweltfreundlichen Carsharing haben, war bei vorausgegangenen Sitzungen schon zu spüren. Paulsen: „Dennoch bin ich überrascht, dass heute gleich 20 Schwedenecker unterschrieben haben.“

Welches Fahrzeug geleast wird, muss nun die Mitgliederversammlung entscheiden, wenn der Verein ins Register eingetragen ist und Formalitäten erledigt sind. So viel steht fest: Für sechs Euro Beitrag pro Monat und „um die 3,50 Euro Gebühr pro Stunde werden Schwedenecker bald leise und flott auch ohne eigenes Auto unterwegs sein. Mitte 2019 soll es losgehen.

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