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Eckernförde E-Mobilität nimmt Fahrt auf
Lokales Eckernförde E-Mobilität nimmt Fahrt auf
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11:52 01.10.2017
Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Steffens (links) und Energieberater Andreas Steffen erklärten die Ladestationen, mit denen das Unternehmen in Eckernförde und Umgebung die Infrastruktur für E-Mobilität aufbauen will. Quelle: Rainer Krüger
Eckernförde

Nach dem Auftakt am Sonnabend haben Besucher noch am heutigen Sonntag bis 17 Uhr Gelegenheit sich in der Stadthalle bei  über Ausstellern über Elekto-Autos und -Fahrräder sowie über Themen rund ums Bauen zu informieren.

Perspektiven den Straßenverkehr der Zukunft zeigen die Stadtwerke Eckernförde auf. Sie haben im neuen Parkhaus an der Noorstraße drei Ladesäulen mit je zwei Anschlüssen stehen. 22 weitere Säulen sollen folgen: 14 in der Stadt und acht in der Umgebung. „E-Ladestationen sind Infrastruktur wie Gas und Wasser. Deshalb bieten wir sie an“, erklärt Geschäftsführer Dietmar Steffens. Insofern unterstützen die Stadtwerke die Markteinführungsphase. „Im Parkhaus kann gratis geladen werden. Wie lange wir dieses Angebot aufrecht erhalten werden, steht noch nicht fest“, so Steffens. Klar sei allerdings schon, dass die nächsten Säulen am Famila-Markt in Eckernförde entstehen.

E-Autos auf den Energie- und Bautagen

Auch E-Fahrzeuge werden präsentiert. Zum Beispiel von Tobias Lehmann vom Autohaus Lüdtke in Eckernförde. Er stellt den Renault Zoe vor. Was den Wagen für Kunden interessant mache, sei seine relativ große Reichweite mit einer Akku-Ladung. „Der Renault Zoe kommt auf real 360 Kilometer.“ Das innovative Angebot sorgte am Sonnabend bei Lehmann für Beschäftigung. „Bis zum Nachmittag hatte ich zehn Informationsgespräche und vereinbarte vier Probefahrten.“

Doch nicht nur Autos interessierten am Sonnabend Besucher. Manfred Bebensee (63) aus Eckernförde sah sich die E-Bikes von Kompass-Fahrrradcenter an. „Ich leite die Dienstag-Sportgruppe beim Eckernförder MTV mit Teilnehmern von 42 bis 85 Jahren. Gerade für die älteren Sportler ist ein E-Bike eine Möglichkeit, Touren mitzumachen, ohne sich völlig verausgaben zu müssen“, erklärte Bebensee. Werkstattleiter Robert Reemtsma sagte, was möglich ist. „Den Belastungsgrad können Fahrer durch die Wahl von unterschiedliche Stufen selbst bestimmen“. Wer gar nicht treten will, komme bei Modellen mit 500-Watt-Motor auch so 120 Kilometer.

Neues und Bewährtes bei den Energie- und Bautagen

2014 hatte es die Energie- und Bautage zuletzt gegeben. „Sicherheit ist in der Vergangenheit stärker in den Fokus gerückt. Deshalb haben wird diesmal das Sonderthema Einbruchschutz“, erklärt Organisatorin Birgit Zwicklinski. Was es kostet, das Heim zu sichern, schätzt Mark Thietje. Eine Anlage für ein Einfamilienhaus mit zehn Öffnungen sei für um 2000 Euro zu haben, so der Geschäftsführer der Thitronik GmbH aus Kiel.  

Neu bei der sechsten Auflage der Messe ist eine Kooperation der Betrieb der Betriebe aus dem Heizungs- und Sanitärbereich. „Erstmals präsentieren sie sich gemeinsam auf einer Sonderfläche“, erklärt Zwicklinski.

Die Messe hat am Sonntag noch bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zu den Energie- und Bautagen ist frei.

Von Rainer Krüger

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