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Eckernförde Mehrweg-Plastikdose statt Einweg-Gefäß?
Lokales Eckernförde Mehrweg-Plastikdose statt Einweg-Gefäß?
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13:22 11.03.2018
Von Cornelia Müller
Lauter Kunststoffgefäße, um Einwegplastik zu vermeiden? Die Dosen sind vor längerer Zeit angeschafft und sollen noch einen Sinn erfüllen. Ab jetzt werden sie konsequent für den Direktransport eingesetzt. Nichts soll erst aus dem Einwegschälchen in die tischfeine Dose umgebettet werden. Quelle: Cornelia D. Mueller

Sonnabend schlug die Stunde der Wahrheit: Mein Lebensmitteleinkauf war fällig. Da bin ich im Vorteil. Ich wohne einen Steinwurf vom Wochenmarkt Eckernförde entfernt. Auto- oder Radfahren zum Einkaufen entfällt. Und ich habe geübt. Schon länger benutze ich alle Papiertüten für Obst und Gemüse mehrfach, bis sie auseinander fallen. Auch Brötchentüten sind noch intakt, wenn ich die Produkte in den Brotkasten umlade - also glätten und zum nächsten Markteinkauf mitnehmen. Am Antipasti-Stand hat man mich mittels Hinweis erzogen: "Sie dürfen eigene saubere Gefäße mitbringen..." Ein paar Male habe ich meine bunten, tischfeinen Dosen mit Deckel tatsächlich nicht vergessen und auffüllen lassen.

Stapelbare Schüsseln und Dosen mit Deckel sind optimal für Transport und Kühlschrank

Allerdings: Für Kopfsalat, Feldsalat, Rauke, Kräuter und Co. ließ ich mir oft sogenannte Bio-Plastiktüten aus Maisstärke geben oder brachte eigene dünne Kunststoffbeutel mit, die ich mehrfach benutzte, wenn sie "auf links" wieder getrocknet waren. Freitagabend zündete endlich die Idee, die mir merkwürdigerweise noch nie zuvor in den Sinn kam: In die große Salatschüssel mit Deckel passt das alles auf einmal hinein! Im Kühlschrank hat sie unten Platz, wenn ich die Gemüseschublade heraus nehme. Ohnehin ist dann mehr Raum für stapelbare Gefäße, die direkt aus der Einkaufstasche ins Kühle kommen.

Die Entscheidung zwischen Alutube oder Gläschen lässt sich nicht vermeiden

Bleibt die Frage, ob meine Dosenflut - die meisten sind aus spülmaschinenfestem Kunststoff, der bis zu 70 Grad Celsius laut Bundesumweltamt keine Schadstoffe abgibt - unter dem Motto Fasten für die Umwelt: Sieben Wochen ohne Plastik zu dulden ist und langfristig Sinn macht. Irgendwann sind auch diese Gefäße kaputt. Wohin dann? Der Gelbe Sack steht dafür nicht zur Verfügung. Und wenn etwas schon verpackt gekauft werden muss wie zum Beispiel Remoulade oder Senf: Alutube oder Gläschen? Und soll ich etwa keinen Hüttenkäse mehr essen, weil es ihn nicht in Pfandgläsern oder lose gibt? Wie komme ich über die Runden, wenn die Kosmetika dran sind?

Lesen Sie ausführliche Folgen dieser Serie der Kieler Nachrichten im Lokalteil Eckernförder Nachrichten immer mittwochs online und in der gedruckten Zeitung. Anregungen und eigene Erfahrungen können Sie der Autorin direkt mitteilen: cornelia.mueller@kieler-nachrichten.de

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