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Jetzt steigt die Brandgefahr

Nach Weihnachten Jetzt steigt die Brandgefahr

Wenn das Jahr zu Ende geht, wird es noch einmal kritisch für die freiwilligen Feuerwehren im Altkreis - wo viele Kerzen brennen, besteht auch die Gefahr, dass ein Feuer außer Kontrolle gerät. Mit gewisser Sorge blicken die Wehrführer der Region auf die Tage zwischen Weihnachten und Silvester.

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Wenn die Tannenbäume schon länger in den Häusern stehen und trocken geworden sind, steigt die Brandgefahr. Präventions-Klassiker: ein Eimer Wasser in der Wohnung.

Gettorf/Eckernförde. „Die kritische Zeit kommt erst nach Weihnachten, wenn die Tannenbäume schon länger in den Häusern stehen und trocken geworden sind“, erklärt Gettorfs Wehrführer Frank-Andreas Greggersen. Der Hauptbrandmeister rät zum Klassiker: dem Eimer Wasser in der Wohnung. „Wenn es erst einmal brennt, würde es zu lange dauern, bis er gefüllt ist“, sagte er. Sein Eckernförder Amtskollege Meint Behrmann hält das ebenfalls für richtig, ein Feuerlöscher im Haus sei noch besser, und zwar ein Schaumlöscher.

„Die Einsatzbereitschaft ist gesichert.“

Behrmann blickt trotz erhöhter Brandgefahr entspannt auf die kommenden Tage. Schließlich ist er seit 33 Jahren im Feuerwehrdienst. Zum Jahreswechsel rechnet er mit steigenden Einsatzzahlen. „Das geht am Silvesternachmittag meistens mit Containerbränden los“, sagte er. Eine besondere Dienstverpflichtung für Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren gibt es nicht. „Die Einsatzbereitschaft ist gesichert - an allen 365 Tagen im Jahr“, so Frank-Andreas Greggersen. „Wenn Kameraden feiern wollen, dann lasse ich sie aus dem Dienst heraus.“ Meint Behrmann: „Wir können uns voll und ganz auf unsere Leute verlassen.“

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Tilmann Post
Chefreporter Eckernförde

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