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Eckernförde Feuerwehrhaus platzt aus allen Nähten
Lokales Eckernförde Feuerwehrhaus platzt aus allen Nähten
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16:31 05.04.2018
Von Burkhard Kitzelmann
Bürgermeister Jürgen Baasch (links) und Gemeindewehrführer Frank-Andreas Greggersen in der Fahrzeughalle der Gettorfer Wehr. Für zwei Einsatzfahrzeuge aus dem Fuhrpark ist dort bereits kein Platz mehr. Quelle: Burkhard Kitzelmann
Gettorf

1989, bei seiner Einweihung, galt das Feuerwehrhaus in der Straße Am Brook als Nonplusultra. Und heute? Gettorf ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, die Feuerwehr muss immer höheren Ansprüchen gerecht werden und immer strengere Auflagen erfüllen. Das Fazit: Das rotgeklinkerte Gebäude ist nicht mehr auf Höhe der Zeit.

Wie können die Vorgaben der Feuerwehr-Unfallkasse sinnvoll und auch wirtschaftlich umgesetzt werden? Um eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, beauftragte die Gemeinde ein auf den Umbau von Feuerwehrhäusern spezialisiertes Architektenbüro. An Planungskosten steht im Haushalt 2018 ein Betrag von 10.000 Euro bereit.

 Was hat die Feuerwehr-Unfallkasse am Gettorfer Gerätehaus auszusetzen? „Es ist zu klein geworden“, so Gemeindewehrführer Frank-Andreas Greggersen, der als Gerätewart der einzige hauptamtliche Mitarbeiter der Wehr ist. Nach Auskunft des 48-Jährigen mussten das Katastrophenschutzfahrzeug und ein Anhänger mit Stromaggregat bereits auf den Bauhof ausgelagert werden, ein anderes Fahrzeug stehe im Freien. Auch fehle es an Platz zum Lagern von Materialien.

Auf der Mängelliste der Unfallkasse steht auch die im Gerätehaus fehlende Trennung von kontaminierter Schutzkleidung und sauberer Kleidung. Die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung, für die ein zusätzlicher Umkleideraum notwendig wäre, soll die Verschleppung von Schadstoffen in den Privatbereich der Einsatzkräfte verhindern.

Ein weiterer Mängelpunkt: Die Räume, in denen Frank-Andreas Greggersen die Schutzkleidung von Feuerwehrleuten aus dem gesamten Amtsbereich wäscht und trocknet und die Chemikalien-Schutzanzüge und die Atemschutzgeräte kontrolliert, sind viel zu eng. „Besonders die Kontrolle der Atemschutzgeräte ist eine sehr sensible Angelegenheit“, unterstrich Bürgermeister Jürgen Baasch.

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