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16:05 25.09.2017
Von Burkhard Kitzelmann
Den Ferienbegleiter der Awo gibt es bereits seit 40 Jahren. Jetzt hat Geschäftsführerin Silke Knippschild das Konzept überarbeitet.  Quelle: bud: Jan Torben Budde

Mal sind es berufsbedingte, mal finanzielle Gründe, warum Familien nicht verreisen können. Das ist heute nicht anders als 1977. Als damals die Gettorfer Awo gegründet wurde, geschah dies vor allem aus dem Grund, zu Hause gebliebenen Kindern attraktive Ferienerlebnisse zu ermöglichen. Der Ferienbegleiter für die acht Gemeinden des Amtes Dänischer Wohld hat also eine lange Tradition. Doch spätestens seit einem Jahr, als mehrere Gemeinden ihre Zuschüsse kürzten oder ganz strichen (Neuwittenbek), steht dies Angebot an einem Scheideweg.

In diesem Jahr, räumt Awo-Geschäftsführerin Silke Knippschild ein, habe es zu viele kommerzielle Angebote gegeben. Ein Wassersport-Camp für 370 Euro – solche Angebote sollten die Ausnahme sein, „denn damit erreichen wir nicht unsere Zielgruppe“. Es gehe vor allem um Familien, die über wenig Geld verfügen. Um deren Kinder besser zu erreichen, hat die Awo-Geschäftsführerin ein Konzept vorbereitet, das während der Sommerferien kostenlose Vor-Ort-Aktionen in den Gemeinden des Amtsbereiches vorsieht. Dabei hat sie zum Beispiel die jeweiligen Spielplätze im Blick.

Für die Organisation des Ferienbegleiters 2018 hat die Awo einen Etat von 5400 Euro errechnet, hinzu kommen 3500 Euro für die kostenlosen Vor-Ort-Angebote. Insgesamt als 8900 Euro, anteilig umzulegen auf alle acht amtsangehörigen Gemeinden. In Neuwittenbek zeichnet sich ab, dass die Gemeinde, wie schon 2017, keinen Zuschuss zahlen wird. Neudorf-Bornstein will sich am Ferienbegleiter in gleicher Höhe wie 2018 beteiligen, nicht aber den Anteil für die Vor-Ort-Angebote mittragen. Das Argument aus Neuwittenbek und Neudorf-Bornstein, dass es in beiden Gemeinden eigene Ferienspaßaktionen gibt, hält Silke Knippschild für „schlüssig und nachvollziehbar“. Ihr Vorschlag: „Wir könnten die Programmangebote aus Neuwittenbek und Neudorf-Bornstein mit ins Ferienbegleiter-Heft aufnehmen.“ Auch andere Formen der Kooperation – zum Beispiel personelle Unterstützung – hält sie für denkbar.

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