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Eckernförde Großkönigsförder Wehr bewältigt Test
Lokales Eckernförde Großkönigsförder Wehr bewältigt Test
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12:40 07.10.2018
Von Rainer Krüger
Bei der Schlussprüfung für die vierte Stufe des Roten Hahn sorgte Hanno Stuhr für zusätzlichen Stress. Nach Anweisung der Prüfkommission spielte er einen Atemschutzgeräteträger, dem beim Löschen die Luft weg blieb und von den Kameraden gerettet werden musste. Quelle: Rainer Krüger
Großkönigsförde

 Insbesondere der Schlussteil der mit mehreren Prüfungen verbundenen zweithöchsten Stufe des Leistungstests hatte es in sich. Dabei galt es einen brennenden Traktor auf dem Bauernhof von Frank Timmermann zu löschen. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, so Wehrführer Holger Stuhr. Der Grund: Die Jury hatte im Szenario die Wasserversorgung über Hydranten ausfallen lassen. So mussten gut 500 Meter Schlauchleitung bis zum Löschteich gelegt werden.

Ehe das Wasser von dort floss, galt es, drei vermisste Personen aus der verqualmten Scheune zu retten. Luisa Hamprecht, Brit Timmermann und Selina Schulz spielten die zum Teil verletzten Brandopfer.

Noch komplizierter wurden die Arbeiten, nachdem einer der zur Rettung gekommenen Atemschutzgeräteträger ausfiel. So mussten die Kameraden auf einmal Hanno Stuhr retten.

Der Lohn für den vierstündigen Prüfungsstress: Die Großkönigsförder können nun den vierten Stern auf ihr Roter-Hahn-Schild kleben. Jochen Bromann, Amtswehrführer im Amt Dänischer Wohl, lobte das Engagement. „Mit der vierten Stufe rücken sie im Amt in die Spitzengruppe vor. Nur die Ortswehren Bornstein und Neuwittenbek sind mit der Stufe fünf in Sachen Roter Hahn vor ihnen.“ Großkönigsförde ist die einzige Wehr im Kreis, die in diesem Jahr überhaupt eine Roter-Hahn-Prüfung macht.

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