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Eckernförde Schule zu Gast beim Jubiläum in Kiew
Lokales Eckernförde Schule zu Gast beim Jubiläum in Kiew
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09:05 20.12.2017
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Impressionen vom Kiew-Besucher der Altenholzer Delegation: Das Partnergymnasium Nr. 59 feierte 100-jähriges Bestehen. Mit dabei (v.l.) Lia Schwarze, Charlotte Bock-Müller, Stefanie Gast und Henning Schröder. Quelle: Henning Schröder

Seit 1994 herrschte zwischen dem Gymnasium in Altenholz und der Partnerschule in Kiew ein - lange Zeit reger - Schüleraustausch. Während der Bürgerproteste in der Ukraine ab 2013 war daran allerdings nicht mehr zu denken. Im Juni 2016 besuchten dann erstmals wieder junge Ukrainer das Gymnasium in Altenholz – im März dieses Jahres folgte der Gegenbesuch in Osteuropa.

Der Austausch ist also frisch belebt – und beliebt: Zum Jubiläum der Partnerschule wäre gerne eine ganze Reihe von Schülern des Altenholzer Gymnasiums gereist. Lia Schwarze (16) und Charlotte Bock-Müller (15), die auch im März dabei waren, hatten das Losglück auf ihrer Seite. Lia wäre so oder so noch einmal nach Osteuropa gefahren, erzählt die 16-Jährige: „Bei mir haben die Ukrainer großen Eindruck hinterlassen.“

Mit den Lehrkräften Stefanie Gast und Henning Schröder reisten die Schülerinnen auf Einladung der Deutsch-Ukrainischen-Gesellschaft. Der frühere Altenholzer Physiklehrer Hans Dieter Weiß, der den Austausch einst initiiert hatte, war kurzfristig verhindert. Bei der Jubiläumsfeier im Gymnasium Nr. 59 standen die vier am Freitagnachmittag auch auf der Bühne.

Charlotte Bock-Müller fiel auf, dass das Jubiläum zwar an einer deutschen Schule auch Unterrichtsthema gewesen wäre – nicht so in der Ukraine. Dabei bieten diese 100 Jahre ja prallvolle Geschichte mit vielen Umbrüchen. 

Die beiden Lehrer nutzten die Zeit auch für einen Besuch auf den Protestspuren im Zentrum Kiews. Nach wie vor sind die Zeiten dort schwierig: Vor dem Parlament stießen die Lehrer auf eine Art Protestlager. Dort, erklärt Stefanie Gast, wurde gegen die Verhaftung des später wieder freigelassenen Regimekritikers Michail Saakaschwili protestiert.

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