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Eckernförde Kein Platz mehr für das Riesenrad?
Lokales Eckernförde Kein Platz mehr für das Riesenrad?
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07:00 28.12.2017
Von Christoph Rohde
Das 50 Meter hohe Riesenrad ist ein Hingucker und Publikumsmagnet bei den großen Volksfesten am Eckernförder Hafen. Quelle: Cornelia Müller

Die Eckernförde Touristik & Marketing GmbH (ETMG) hat dem Riesenrad-Betreiber Cornelius bereits mitgeteilt, dass ein Platz am Hafen in Frage gestellt ist. Der Schausteller hatte sich daraufhin in den sozialen Medien bei den Eckernfördern für ihre Treue bedankt. Es folgte ein Aufschrei unter den Riesenrad-Fans. Mancher befürchtete gar den Anfang vom Ende der großen Hafen-Veranstaltungen.

Doch was ist Sache? Seit fast 20 Jahren ist das Riesenrad attraktiver Bestandteil der Eckernförder Volksfeste am Pfingst-Termin und zum Piratenspektakel im August. Die Nachricht, dass nun kein Platz mehr sein könnte, hat Betreiber Otto Cornelius „völlig überrascht“. „Eckernförde gehört für uns zur festen Reiseroute“, sagt er.

An der Hafenspitze musste das Fahrgeschäft schon mehrfach umziehen. Zunächst stand es am Jaich-Hafen, dann wanderte es vor den Bauzaun am geplanten Hafenplatz. Doch ab Frühjahr 2018 soll der Hafenplatz fertig sein. Die umgebende Gastronomie setzt im Sommer auf Außengastronomie, dafür wurden Flächen vom Hafenbetreiber Stadtwerke angepachtet. „Denen können wir nicht einfach ein Riesenrad vor die Nase stellen“, sagt ETMG-Geschäftsführer Stefan Borgmann.

Mutmaßungen im Internet, dass genervte Anwohner das Riesenrad verhinderten, tritt der Touristik-Chef entschieden entgegen: „Beschwerden sind nicht der Grund, wenn das Riesenrad nicht mehr nach Eckernförde kommen sollte." Bleibt die Platzfrage. Hier sind laut ETMG insbesondere Rettungswege, Feuerwehrzufahrten und Brandschutz-Abstände zu berücksichtigen. Nach bisheriger Einschätzung wird der Raum zu knapp. Noch unklar ist zudem der Standort von Bänken und Bäumen auf dem Hafenplatz.

Was jetzt noch geht oder nicht, soll im Januar auf einem Ortstermin erörtert werden. „Wir wollen Cornelius nicht ohne weiteres ziehen lassen“, betont der Touristikchef.

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