Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Eckernförde Geburtshilfe und Kinderstation erhalten
Lokales Eckernförde Geburtshilfe und Kinderstation erhalten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:40 17.03.2017
Von Christoph Rohde
Sind mit viel Herzblut als Beleghebammen dabei: (v.l.) Helen Wolter, Susi Hindersmann, Silke Hoffmann-Timm, Anke Baß, Goda Messner, Lena Gieseke und Annkathrin Brien. Quelle: Christoph Rohde
Eckernförde

Lange haben die Hebammen geschwiegen in der Diskussion um den Fortbestand der kinderärztlichen Belegabteilung (Kinderstation), die Anfang November ihre Arbeit eingestellt hat, und der Zukunft der erfolgreich laufenden Geburtsstation, deren Belegmodell nach einer Gesetzesänderung jetzt neu geprüft werden muss. Am 27. März will der Kreistag über den weiteren Weg beschließen. Erst 2013 hatte er entschieden, Kinderstation und Geburtshilfe auf stabile Füße zu stellen.

Für die Hebammen ist klar: Ohne die Kinderabteilung würde ein Teil des Erfolgskonzepts der Geburtsstation wegbrechen. Außerdem befürchten sie, dass dann - auch aus politischer Sicht - der Fortbestand der Geburtsstation gefährdet sein könnte. Das aktuelle Konzept der kinderärztlichen Versorgung sehen sie als Übergangslösung: Es müsse wieder eine vollwertige Kinderabteilung entstehen.

Die Eckernförder Geburtsstation ist ein Vorzeigemodell. Seit 2013 konnten die Geburtenzahlen auf jetzt über 800 kontinuierlich gesteigert werden. Die 1:1-Betreuung der Mütter durch Hebammen ist eine Besonderheit. Erst kürzlich wurde die geburtshilfliche Abteilung zur beliebtesten Imland-Station gekürt. Für die Hebammen ist das auch ein Verdienst des guten Teamgeistes aller Beteiligen von den Ärzten bis zu den Schwestern. "Wir brennen alle für diese Station."

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ein 24-jähriger Motorradfahrer ist am Donnerstag gegen 17 Uhr bei einem Unfall auf der B76 in Kosel ums Leben gekommen. Seine Sozia kam schwerverletzt ins Krankenhaus.

Tanja Köhler 16.03.2017

Die "Eckernförde" ist wieder da. Am Steg der Seenotretter neben der Holzbrücke über den Hafen von Eckernförde erstrahlt das Rettungsboot in neuem Glanz. Das 9,50 Meter lange Schiff wurde auf der Bremer Werft der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) grundüberholt.

Cornelia Müller 16.03.2017

Das Vereinsheim platzt aus allen Nähten, und auch das Sporthallenangebot reicht - vor allem vormittags - nicht mehr aus: Der Gettorfer Turnverein (GTV) möchte neu bauen. Profitieren sollen vor allem die Fitness- und Gesundheitsangebote sowie die Tanzsparte.

Burkhard Kitzelmann 16.03.2017