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Eckernförde Bewegung in der Rappelkiste
Lokales Eckernförde Bewegung in der Rappelkiste
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20:38 25.09.2018
Von Cornelia Müller
Kleine Baumeister am Werk: Auch die Krippe Kleine Rappelkiste der Gemeinde Osdorf platzt schon aus allen Nähten. Ab Januar wird es im kommunalen Kindergarten zwei Kleingruppen in provisorischen Räumen geben. Die erwachsenen Bauleute sind dann mit dem Bau des neuen Kindergartens beschäftigt, der nebenan entsteht. Quelle: Cornelia D. Mueller
Osdorf

Sozialausschusssitzung am Montag: Allein die Kita-Angelegenheiten füllten zwei Stunden – bei konstruktiver Diskussion und einstimmigen Voten, die auch in der Gemeindevertretung a Mittwoch, 26. September, zu erwarten sind.

Der Kita-Bedarfsplan für die Gemeinden Osdorf und Noer, deren Nachwuchs gemeinsam die zwei Häuser der kommunalen Einrichtung Rappelkiste und die evangelische Kita Pusteblume besuchen, offenbart:Im laufenden Kindergartenjahr werden bis Sommer 2019 14 Plätze für Kinder unter drei und 16 für Kinder über drei Jahre fehlen.

Die Waldkindergartengruppe in Noer bringt noch nicht viel Entlastung

Das wäre kein Problem, wenn das dritte Gebäude der Rappelkiste schon stünde.  „Ich rechne erst mit der Fertigstellung im August 2019“, sagte Bürgermeister Helge Kohrt (SPD). „Ein wenig Entspannung bringt die Waldkita-Gruppe“, erläuterte Veronika Petersen, Leiterin der Rappelkiste. „Allerdings sind erst sieben Kinder angemeldet.“

Ab Montag, 1. Oktober, werden ein Naturpädagoge und eine Mitarbeitern der Rappelkiste mit der kleinen Rasselbande das Gelände am Schloss Noer erobern. Ausgelegt ist die Waldgruppe unter Regie der Rappelkiste aber für 16 Kinder ab drei Jahre.

In den provisorischen Kleingruppenräumen in Osdorf kommen 13 Kinder unter

Die zwei geplanten provisorischen Gruppenräume der Rappelkiste für sechs und sieben Kinder werden nun in Kürze mit Kindermöbeln bestückt. Zusätzlich stellt die Gemeinde schon jetzt vier weitere Betreuungskräfte ein.

Dass diese Enge nur kurzfristig tragbar ist, darin sind sich CDU, WgO und SPD mit der Kita-Leitung und Elternvertretern einig. „Und dass wir die Kita-Gebühren nicht anfassen bis 2020“, resümierte der Ausschussvorsitzende Werner Tietje-Zander (SPD).

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