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Eckernförde Ins Klärwerk fließen Millionen
Lokales Eckernförde Ins Klärwerk fließen Millionen
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16:47 11.04.2018
Von Burkhard Kitzelmann
Jürgen Baasch (li.) und Holger Störmer verlieren sich fast im neuen, noch leeren Belebungsbecken. Das Becken hat einen Durchmesser von 28 Metern und ist über sechs Meter hoch. Quelle: Burkhard Kitzelmann
Gettorf

Seit den 1950er-Jahren werden am Silkendiek Abwässer gereinigt. 1974 erfolgte ein erster großer Ausbau, 1996 ein zweiter.

Jetzt muss erneut erweitert werden, denn Gettorf ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Und auch aus den Nachbardörfern Osdorf und Revensdorf – beide sind an das Klärwerk angeschlossen – kommt aufgrund der Neubaugebiete mehr Schmutzfracht an.

Kapazität erreicht fast 20000 Einwohnergleichwerte

Nach Auskunft von Klärwerksleiter Holger Störmer erhöht sich die Kapazität durch den Ausbau von bisher 12900 auf 19400 Einwohnergleichwerte. Diese Zahlen sind nicht identisch mit den tatsächlichen Einwohnern im Einzugsbereich des Klärwerks. „Für Gewerbebetriebe werden höhere Einwohnergleichwerte zugrunde gelegt als für ein Einfamilienhaus“, so Bürgermeister Jürgen Baasch (SPD).

Nach Abschluss der vorbereitenden Erdarbeiten einschließlich Grundwasserabsenkung konnte im März 2017 am Silkendiek mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden. Der zweite und zugleich letzte Bauabschnitt soll im Herbst beendet sein.

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