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Eckernförde Die Lehren aus dem Reformationsjahr
Lokales Eckernförde Die Lehren aus dem Reformationsjahr
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15:30 05.12.2017
Von Christoph Rohde
"Kirche muss aufmerksamer werden": Propst Sönke Funck bilanziert das Reformationsjahr. Quelle: Christoph Rohde

Die Notwendigkeit einer ständigen Erneuerung, einer Kirche, die lebendig bleibt, war Kernthema der Festrede von Propst Funck. Am Reformationsjahr hätten sich die Kirchengemeinden mit viel Kreativität, Klugheit und Herzblut beteiligt, zog er ein positives Resümee. Unzählige Veranstaltungen hätten dazu beigetragen, das Interesse an Luther und an der Reformation zu wecken. Am Reformationstag selbst seien die Kirchen „übervoll“ gewesen.

Die Botschaft der Reformation lockte auch Menschen, die Glaubensfragen sonst nicht so nahe stehen. Funck zitierte Landesbischof Gerhard Ulrich, der folgerte: „Kirche hat nur Zukunft, wenn sie ökumenisch ist“. Doch auch Kritik regte sich am Reformations-Jubiläum. Zwischen Playmobil-Luther und Gute-Laune-Tönen habe es zu wenig ernsthaftes Ringen, zu wenig Geistesgegenwart gegeben, beklagte eine Hörfunk-Kommentatorin. Der Propst griff die Frage nach „Gott heute“ auf.

In seinen eigenen „Thesen“ rief Funck dazu auf, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen. Kirche müsse die ganze christliche Botschaft neu entdecken, aufmerksam und verständlich für alle bleiben. Sie müsse ökumenischer werden, beispielsweise mit einem gemeinsamen Abendmahl für Paare unterschiedlicher Konfession. Und sie müsse sprach- und sprechfähiger für den Glauben werden als bisher mit einem rechten Wort zu rechten Zeit. Sein Fazit: „Reformation ist immer – das ist der ur-reformatorische Impuls, der aus dem Jubiläumsjahr bleibt“.

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