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Eckernförde Kein Lehrermangel dank Nähe zu Kiel
Lokales Eckernförde Kein Lehrermangel dank Nähe zu Kiel
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07:07 29.10.2018
Von Cornelia Müller
Fast alle Stellen besetzt, und das auch noch mit vollausgebildeten Lehrern - an den Grundschulen im Altkreis gibt es keine Fachkräfteklemme. In anderen Kreisen des Landes sieht das ganz anders aus. Quelle: Julian Stratenschulte
Gettorf/Strande

„Wir können in diesem Schuljahr wirklich nicht klagen“, bestätigt Maren Schumacher, Leiterin der Parkschule Gettorf. 375 Kinder besuchen die Grundschule. „Und alle werden von unseren 22 ausgebildeten Lehrerinnen unterrichtet“, betont sie. „Darüber bin ich sehr glücklich. Gerade in den ersten Schuljahren ist der pädagogische Anteil höher als der fachliche. Da brauchen wir Lehrkäfte, die diese Ausbildung mitbringen.“

Auch ihre Kolleginnen Ute Koschinski von der Grundschule Osdorf mit Außenstelle Felm und Osdorf und Cornelia Theel, die die Grundschule Strande leitet, können strahlen. Theel: „Wenn wir dürften, könnten wir sogar mehr Kolleginnen einstellen. Ich bekomme immer wieder Anfragen, ob bei uns eine Stelle frei wird.“

"Wir stehen besser da als mancher Kreis"

„Auch an den übrigen Grundschulen im Wohld und Eckernförde haben wir keinen Lehrermangel“, bestätigt Schulrat André Berg. „Das gilt für den ganzen Kreis Rendsburg-Eckernförde. Dass wir besser dastehen als mancher Kreis, in dem es einzelne Standort schwer haben, liegt an der guten Lage und der Nähe zu Kiel. Hier wollen Leute arbeiten und wohnen.“

Wie kommt es zu der ungleichen Verteilung im Land und auch innerhalb der Kreise? In Kaltenkirchen hatte ein Grundschulleiter 150 potenzielle Lehrkräfte angeschrieben und keine einzige Bewerbung erhalten. Berg: „Generell fehlt es an Lehrkräften im Land. Seit etwa sechs Jahren werden Bewerbungen um Planstellen nicht mehr zentral gelenkt. Die Schulämter teilen Planstellen nach Anzahl der Schüler zu. Die Schulen schreiben unbesetzte Stellen über die Landesplattform für den Schuldienst im Internet aus. Die dürfen dann auswählen. Auch Bewerberinnen und Bewerber haben so vorher die Chance, sich Schule und Standort anzusehen. Das sorgt für mehr Zufriedenheit als früher.“ Nachteil: „Problemgebiete“ oder abgelegene Gemeinden haben das Nachsehen.

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