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Eckernförde Vorerst keine Ansprengversuche in Ostsee
Lokales Eckernförde Vorerst keine Ansprengversuche in Ostsee
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15:30 26.09.2018
Von Frank Behling
Die Fregatte "Karlsruhe" wäre klar zur Ansprengung. Doch erstmal sollen keine Ansprengversuche in der Ostsee vor Schönhagen vorgenommen werden. Quelle: Frank Behling
Eckernförde/Schönhagen

Wie ein Sprecher des Bundesamtes für Ausrüstung, Information und Nutzung in Kiel am Mittwoch erklärte, solle vor dem Start der Sprengungen in der Ostsee bei Schönhagen Einvernehmen mit dem Umweltministerium des Landes Schleswig-Holstein erzielt werden.

Dafür soll es weitere Gutachten durch externe Experten geben. Wann die Ansprengversuche starten werden, steht derzeit noch nicht fest. Ein Start in diesem Jahr gilt aber als unwahrscheinlich. In der Region waren die Ansprengversuche umstritten.

Ansprengung sollte Erkenntnisse für Schiffsbau liefern

Die Bundeswehr hatte bereits selbst umfangreiche Untersuchungen vorgenommen. Die Ansprengung der Fregatte "Karlsruhe" soll neue Erkenntnisse über die Wirkung von Waffen auf moderne Schiffe erbringen. Dabei steht der Schutz deutscher Soldaten im Mittelpunkt.

Bei den Versuchen sollen Sprengladungen zum Einsatz kommen, wie sie derzeit in der Marine üblich sind. Sie werden in dem 1961 eingerichteten Sperrgebiet Schönhagen ohnehin regelmäßig getestet. Die größten Waffen sind dabei Grundminen mit einem Gewicht von bis zu 500 Kilogramm. Dieses Sperrgebiet ist nicht Teil eines Schutzgebietes und steht der Bundeswehr eigentlich uneingeschränkt für alle Arten von Waffentests mit Schiffen und Booten zur Verfügung. 

Hier sehen Sie weitere Bilder von der Fregatte "Karlsruhe".
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