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Eckernförde Kirchengemeinden wollen fusionieren
Lokales Eckernförde Kirchengemeinden wollen fusionieren
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12:50 20.09.2018
Von Rainer Krüger
Wenn die fünf Kirchengemeinden fusionieren, soll der Verwaltungssitz in Rieseby sein. Quelle: Rainer Krüger
Rieseby

Als Sprecherin der vorbereitenden Arbeitsgruppe Region Schwansen erläuterte die Siesebyer Pastorin Kirsten Erichsen den Beschluss. „Wir befinden uns alle in der selben Lage“, sagte sie für die fünf Kirchengemeinden: „Die meisten Dörfer der Region sind kleiner geworden, nur wenige wachsen. Das hat Auswirkungen auf die Kirche: sinkende Mitgliederzahlen, steigende Kosten für die Gemeinden. Dazu kommt der fehlende Pastorennachwuchs in der ganzen Kirche.“

2020 soll es einen gemeinsamen Kirchengemeinderat geben. „Er besteht aus den amtierenden Pastorinnen und Pastoren sowie drei ehrenamtlichen Mitgliedern aus jedem der bisherigen Kirchengemeinderäte“, verriet Erichsen. Wichtig sei eine einheitliche Trägerschaft der neuen Kirchengemeinde für Einrichtungen wie das Friedhofswesen. „Für die Kirchenmusik wird eine eigene Stelle angestrebt“, sagte Propst Sönke Funck. Er beriet die seit Frühjahr 2017 bestehende Arbeitsgruppe.

Verwaltungssitz soll Rieseby sein. Die bestehenden Pfarrstellen bleiben nach der Fusion zunächst bestehen. Allerdings wird erwartet, dass es wegen Bewerbermangels Schwierigkeiten gibt, sie neu zu setzen, wenn einer der Seelsorger in Ruhestand geht. Die Lösung: In der neuen Kirchengemeinde soll es mittelfristig drei Pfarrstellen für drei persönliche Seelsorgebezirke geben: Rieseby sowie Waabs/Borby-Land und Karby/Sieseby. „In allen Kirchen wird es weiter Gottesdienste geben. Allerdings nicht immer in jeder. Vielmehr werden es drei an jedem Sonntag sein“, so Erichsen. „Die Kirchen werden auch weiter mit Konzerten und anderen Veranstaltungen bespielt“, sagte sie zur Planung.

Der Weg zur Fusion: In den kommenden Wochen wird auf fünf Kirchengemeindeversammlungen im Anschluss an 10-Uhr-Sontagsgottesdienste über die Fusion informiert: 23. September in Sieseby, 30. September in Barkelsby (Borby-Land), 7. Oktober in Karby, 21. Oktober in Waabs und 28. Oktober in Rieseby. Voten aus den Treffen werden dann von den Kirchengemeinderäten ausgewertet, die anschließend endgültig entscheiden.

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