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Eckernförde Carls Art holt die große Sielmann-Schau
Lokales Eckernförde Carls Art holt die große Sielmann-Schau
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09:48 17.01.2018
Von Cornelia Müller
Maria Reichenberger ist die Kulturbeauftragte der Kulturstiftung, die Wolfram Greifenberg gerade gründet. Die bisherige Galerie Carlshöhe wird darin eingehen und mit neuen Konzepten im Frühjahr als Carls Art starten. Das Highlight kommt gleich zur Eröffnung: die Heinz-Sielmann-Ausstellung aus dem Naturkundemuseum Berlin, ein echter Publikumsmagnet. Quelle: Cornelia D. Mueller
Eckernförde

In Berlin ist die am 2. Juni 2017 zum 100. Geburtstag von Naturfilmer Heinz Sielmann eröffnete Ausstellung "Sielmann!" Publikumsmagnet. Das Museum hat sie für die Heinz Sielmann Stiftung erarbeitet. Nach fünf Monaten hatte schon eine Viertelmillion Besucher die multimediale Schau mit Fokus auf die heimische Tierwelt und den Artenschutz gesehen. So wurde die Laufzeit bis April 2018 verlängert. Am 13. Mai kommt sie für fünf Monate auf die Carlshöhe. Aus der bisherigen Galerie Carlshöhe ist dann das Kultur-Haus Carls Art geworden.

Maria Reichenberger gab den Anstoß für die Sielmann-Schau in Eckernförde

Die Veränderung, die Investor Wolfram Greifenberg mit seiner Stiftung in der bisherigen Galerie Carlshöhe anschiebt, hat schon ein Gesicht: Maria Reichenbeger, bislang Galeristin der Fotomenta Eckernförde. Am 1. Januar wurde sie zur Kulturbeauftragten des Projektes ernannt. Das soll Kreise ziehen und hat ein „breites Kulturangebot für alle“ im Visier. „Das ist eine Herausforderung, auf die ich mich sehr freue“, unterstreicht sie. Mit ihrer Idee, zur Eröffnung die Sielmann-Schau zu holen, fand sie gleich Gehör. Die Ausstellung zielt auf alle Altersgruppen und eignet sich auch für Schulklassen. Durch ein Spezialglas, das die Besucher bekommen, werden Filmsequenzen hinter den Tierexponaten sichtbar.

Carls Art bleibt der Kunst treu, junge Künstler werden gefördert

Marlies Greifenberg, Gründerin der bisherigen Galerie Carlshöhe, zieht sich ganz „aus dem aktiven Organisieren zurück“. Alles sei auf der Carlshöhe auf guten Weg gebracht, verabschiedet sie sich von Freunden ihrer Galerie und vom Verein Kunst und Kultur Carlshöhe. Er hat die Galerie seit 2009 mit bespielt. Der Kunst bleibt Carls Art unter der Obhut von Reichenberger treu. „Der Verein ist weiter präsent, doch wir werden vielfältiger. Junge Menschen sollen an Kunst heran geführt werden. Die Stiftung wird Stipendien vergeben. Im oben entstehen gerade bezahlbare gläserne Ateliers. Später soll im Dach Raum für Kulturarbeit mit Kindern sein.“

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