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Eckernförde Gemeinde fürchtet um freien Zugang
Lokales Eckernförde Gemeinde fürchtet um freien Zugang
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12:30 05.03.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Wir wollen hier keinen Zaun! Darin sind sich die Gemeindevertreter (v.l.) Friederike Lorenz, Nis-Hinrich Wittern, Gundula Staack, Sönke-Peter Paulsen, Tom Solisch, Gustav Otto Jonas und Michael Kreuzer über alle Fraktionen hinweg einig. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Schwedeneck

Es geht um eine Fläche westlich des Bundeswehrgeländes der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 71 in Surendorf.  „Der Bund will das Gelände einzäunen, bis ins Wasser rein“, erklärt Bürgermeister Gustav Otto Jonas (SPD) beim Ortstermin am Strand. Zwar habe man eine mündliche Zusage, dass es offene Pforten geben soll, die nur bei Übungen geschlossen werden. Doch darauf wollen sich die Schwedenecker nicht verlassen. Sie fürchten um den freien Zugang zum Wasser. Betroffen sind auch „Aal satt“ und ein weiterer Angelverein sowie der Sportboothafen.

Bima will sich Flurstück aneignen

Die Bekanntmachung des Amtsgerichtes Eckernförde wies darauf hin, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) sich das herrenlose Flurstück aneignen will. Grund: militärische Baumaßnahmen in der WTD71 in Surendorf. Dabei soll es um die Absicherung des Molenkopfes und die Verlängerung der Zaunanlage gehen. Auf eine Anfrage unserer Zeitung zu den Plänen der Bundeswehr hieß es von der WTD71, dazu könne man erst in dieser Woche Näheres erklären.

"Zäune am Schwedenecker Strand sind nicht akzeptabel"

„Seit Jahrzehnten leben die Schwedenecker problemlos mit und neben der Bundeswehr. Zäune am Schwedenecker Strand sind nicht akzeptabel und werden das Ansehen und die Akzeptanz der Bundeswehr in Schwedeneck nachhaltig schädigen“, ärgert sich der fraktionslose Gemeindevertreter Tom Solisch über das, was jetzt passiert.

Der Strandbereich direkt um die Mole herum ist zwar schon längst militärischer Schutzbereich, erklärt Sönke-Peter Paulsen (CDU). Doch bislang wurde der Durchgang am Strand entlang toleriert. Bei ihm weckt das „Alarmstimmung“: „Wer weiß, was da geplant ist.“

Die Gemeinde, erklärt der Bürgermeister, wird beim Amtsgericht Einspruch einlegen.  Außerdem ist eine Einwohnerversammlung geplant, um die Bürger zu informieren. Dazu soll auch die WTD eingeladen werden.

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