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Eckernförde Ja zum Großverein für Damp und Waabs
Lokales Eckernförde Ja zum Großverein für Damp und Waabs
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09:03 10.03.2019
Von Rainer Krüger
Historisches Votum: 66 von 68 Mitglieder des TSV Waabs stimmten für das Verschmelzen ihres Klubs mit dem VfL Damp-Vogelsang. Quelle: Rainer Krüger
Damp/Waabs

990 Mitglieder kommen im Lauf des Jahres zusammen – 503 vom TSV und 487 vom VfL. Auf mehr Resonanz stieß der Antrag zum Zusammengehen in Waabs. Dort drängten sich 68 Mitglieder im Vereinsheim. Vor dem Votum legte TSV-Vorsitzender Matthias Gronwald die Vorteile des Zusammengehens dar. Einen kennen Angehörige beider Vereine durch die 2014 angeschobene Kooperation der Klubs.

Mit dem Slogan „Ein Sportangebot – zwei Vereine – eine Mitgliedschaft“ erinnerte Gronwald an die schon bestehende Möglichkeit, dass Mitglieder der Klubs auch in Sparten des anderen Sport treiben. „Nun wird es ein größeres Sportangebot in einem größeren Verein“, blickte Gronwald voraus. Er sag auch „Synergien in der Vorstandsarbeit“, denn es falle immer schwerer Ehrenamtler dafür zu gewinnen. Zudem dürfte es ein großer Verein leichter haben, an Fördergelder zu kommen.

Ein Verein soll den anderen jetzt aufnehmen

In der Diskussion wurde der Wunsch deutlich, dass in Waabs auch nach dem Zusammengehen weiter Fußball gespielt wird. Für eine weitere Eigenständigkeit seines Vereins trat der Ex-TSV-Vorsitzende Erwin Pardun ein. „Wenn Freunde fest zusammenstehen, wird der TSV niemals untergehen“, bezog er Position. Er war jedoch der Einzige, der gegen das Verschmelzen stimmte. Bei einer Enthaltung votierten sonst alle TSV-ler fürs Zusammengehen.

Auf der parallel laufenden Versammlung in Damp kam das Ja für den Großverein schon vorher. „Alle 27 anwesenden Mitglieder stimmten dafür“, berichtete VfL-Vorsitzender Jörg Eckholt. Er erklärte auch, wie es weitergeht. „Wir streben eine Verschmelzung an. Das bedeutet, dass ein Verein den anderen aufnimmt. Die Vorstände werden einen Verschmelzungsvertrag aushandeln. Über ihn stimmen die Mitglieder dann auf einer gemeinsamen Versammlung in etwa sechs bis zwölf Wochen ab“, so Eckholt.

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