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Eckernförde Nicht immer auf die feine Art
Lokales Eckernförde Nicht immer auf die feine Art
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07:23 28.07.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Einweg-Grillschale, Flaschen, Verpackungen: Nach einem halbstündigen Spaziergang in Surendorf ist der Müllsack dreiviertelvoll. Das meiste lag am freien Strand. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Dänischer Wohld

Zum Glück gibt es auch erfreulichere Beispiele – so loben Besucher zum Beispiel die Strände in Schwedeneck. In Dänisch Nienhof und Surendorf gibt es zwei Bereiche, die täglich von der Touristik gereinigt werden. Tatsächlich findet sich hier bei einem morgendlichen Testspaziergang mit Müllbeutel nur wenig Abfall. Es sind nur wohl nur einzelne Besucher, die sich hier daneben benehmen. So hat jemand einen Pappdeckel mit Ketchup-Spuren in den Sand geschmissen. Daneben liegen Gabel und Messer – zerbrochen und schön scharfkantig.

An freien Stränden bleibt mehr liegen

Weiter westlich, am freien Strand, liegt leider doch einiges mehr im Sand. Aber im Vergleich zu manch anderem unbewirtschafteten Strand ist es ein Klacks, was nach etwa einer halben Stunde Spaziergang im dreiviertel vollen Müllbeutel liegt: eine große Alu-Grillschale zum Beispiel, Kekspapier, Reste von Plastikverpackungen, deutlich mehr Kippen, Rotzfahnen, sogar eine ekelige Binde. Vor zwei Zelten am Strand liegen jede Menge Coffee-to-go-Becher – ob die am Ende mitgenommen werden? Unweit davon, an der Wasserkante, liegt eine Weinflasche im Sand, daneben allerlei geleerte Kurze und Pappverpackungen.

Trend zu Einwegbehältern

„Früher nahm man seine Tupperdosen mit an den Strand“, sagt Schwedenecks Touristikchef Manfred Mallon. Doch der Müll habe zugenommen: „Auch durch die Einwegverpackungen.“ Viele besorgen sich Essen und Getränke vor Ort – „to go“. Im besten Fall landen die Wegwerf-Verpackung danach in einem der vielen aufgestellten Mülleimer: Allein zwölf 120-Liter-Behälter stehen an den Strandaufgängen in Surendorf, vier in Dänisch Nienhof. Wegen des Supersommers hat die Touristik die Zahl verdoppelt.

Windeln im Sand

Derzeit sei in Surendorf und in Dänisch Nienhof täglich je ein Mitarbeiter drei bis vier Stunden allein mit der Müllentsorgung beschäftigt. Doch auch an täglich gereinigten Stränden gibt es mancherorts Ärger. Zum Beispiel in Strande. Die Rückmeldungen von Strandranger Peter Glowatzki in Sachen Müll „sind alarmierend“, ärgert sich Bürgermeister Holger Klink (CDU). Die Anzahl der Personen, die sich nicht an die Regeln halte, steige – und es gab schon Platzverweise. So findet Peter Glowatzki neben dem üblichen Müll zum Beispiel immer häufiger Windeln im Sand.

Hinterlassenschaften im Sand
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