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Eckernförde Neues Seenotrettungsboot eingetroffen
Lokales Eckernförde Neues Seenotrettungsboot eingetroffen
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15:38 12.11.2017
Von Rainer Krüger
Das neue Seenotrettungsboot "Nimanoa" ist in Damp angekommen. Vormann Thomas Schulze und sein Team fuhren es am Freitag von Rostock in seinen Heimathafen. Quelle: Krüger, Rainer
Damp

Vormann Thomas Schulze (59) ist von den Einsatzmöglichkeiten der „Nimanoa“ begeistert. Ihr Vorgängerboot, der 8,5 Meter lange „Karl van Well“, war 25 Jahre lang das Schiff der Damper Station der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Mit 10,1 Meter Länge hat die „Nimanoa“ ein anderes Fahrverhalten. „Sie schneidet durch die Wellen. Im kleineren Boot war es oft eher ein Hüpfen“, sagt Schulze. Er kann dabei schon aus Erfahrung sprechen. Denn die gut 130 Kilometer bei der Überführungsfahrt von Rostock nach Damp am Freitag bewältigte Schulze mit der Freiwilligen-Crew der „Nimanoa“ bei Windstärke sechs bis sieben. „Der erste Härtestest ist bestanden“, so Schulze.

Was bedeutet der Name des eine Million Euro teuren Baus? „Nimanoa ist eine Sagengestalt der mikronesischen Mythologie, die Reisende auf See sicher zu ihrem Ziel navigieren lässt“, weiß DGzRS-Pressesprecher Christian Stipeldey. Die Namensgebung geht laut Schulze auf das inzwischen verstorbene Ehepaar Ursula und Peter Schilsky zurück. Erst durch den Nachlass der beiden erfahrenen Hochseesegler wurde der Neubau möglich. Nimanoa war der Name ihres Boots.

Laut Stipeldey ist das Damper Boot das erste von sieben Neubauten der gleichen Klasse, die bei der Rostocker Werf Tamsen in Auftrag gegeben wurden. Auch im näheren Ostseeumfeld tut sich bei der DGzRS einiges. „In Olpenitz hat jetzt der Bau der Station für den noch im Maasholm liegenden Seenotrettungskreuzer begonnen“, weist Schulze auf die bevorstehende Verlagerung von Einheiten hin. Für die eigene Station blickt er auf ein eher ruhiges Jahr zurück. „2016 hatten wir gut 40 Einsätze, dieses Jahr nur gut 30.“ Der Rückgang sei für ihn dem schlechten Wetter zu verdanken. Denn bei Regen ziehe es weniger Freizeitbootbesitzer aufs Meer, so dass auch die Zahl der Seenotfälle sinke.

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