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Eckernförde Einsatz für Wiederbelebung des Bahnhofs
Lokales Eckernförde Einsatz für Wiederbelebung des Bahnhofs
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07:10 06.03.2018
Von Burkhard Kitzelmann
Seit 1986 halten in Neuwittenbek keine Züge mehr. Nicht nur in der Kanalgemeinde selbst, auch in den Nachbardörfern Schinkel und Großkönigsförde engagieren sich Bürger für eine Reaktivierung des Bahnhofs. Quelle: Burkhard Kitzelmann

Wegen der Eingleisigkeit der Bahnstrecke ist der Zeitplan eng getaktet. Daran, so hieß es, werde sich wohl in den nächsten Jahren auch nichts ändern.

Bahnhof Neuwittenbek mit "guter Priorität"

Arbeitskreis-Sprecher Georg Cassel sieht jedoch auch positive Ansätze. Die Kiel-Region sei an einer Verbesserung der Verkehrsanbindung interessiert; im Masterplan Mobilität sei Neuwittenbek als Bahnhaltestelle mit guter Priorität aufgelistet.

Dass das Land die Beschaffung von 60 neuen Triebwagen plant, wertet der Neuwittenbeker ebenfalls als gutes Zeichen. Die neuen Triebwagen seien antriebsstärker und auf der Strecke schneller. Das erhöhe die Chance, dass die Züge ohne Zeitverlust in Neuwittenbek halten könnten.

Bis Ende des Jahres will der Arbeitskreis realisierbare Strategien entwickeln, um damit Politik und Verwaltung ein Instrument an die Hand zu geben, mit dem sie Druck ausüben können. Dabei dürfe der Bahnhof nicht isoliert gesehen werden, sind sich die Arbeitskreis-Mitglieder einig.

Arbeitskreis denkt auch über Bürgerbus nach

Wichtig für den ÖPNV im ländlichen Raum sei auch ein attraktives Busangebot mit Anbindung an den Neuwittenbeker Bahnhof. Hoffnungen setzt der Arbeitskreis auf den Kreis. Dieser will nach Auskunft Cassels bis 2019 ein neues ÖPNV-Konzept entwickeln. „Parallel denken wir aber auch über die Möglichkeiten eines Bürgerbusses nach“, sagte der Neuwittenbeker.

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