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Eckernförde Neudorf wird doch an Gettorf angebunden
Lokales Eckernförde Neudorf wird doch an Gettorf angebunden
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11:30 30.11.2018
Von Cornelia Müller
Nach der Inforunde in Gettorf zum ÖPNV-Konzept sind Georg Cassel vom ÖPNV-Arbeitskreis Neuwittenbek, Schinkel, Großkönigsförde, und die Bürgermeisterinnen Sabine Axmann-Bruckmüller (Schinkel) sowie Waltraud Meier (Neuwittenbek, von links) enttäuscht. Eine Busverbindung zwischen den Orten ist weiterhin nicht vorgesehen. Quelle: Cornelia D. Mueller
Gettorf

Ganz neu stellt sich der Kreis Rendsburg-Eckernförde im Überlandverkehr per Bus auf. Ziel des Integralen Taktfahrplans (ITF): durchgängiger Stundentakt oder an allen Tagen der Woche, einige neue Haltestellen und schnelle Umstiege mit Anschluss an Knotenpunkte.

Probleme in Schinkel, Großkönigsförde und Neudorf-Bornstein

Im Dänischen Wohld ist das der Bahnhof Gettorf mit halbstündlich fahrenden Zügen nach Eckernförde und Kiel. Der ITF verlangt auch die Integration der Schülerbeförderung ins öffentliche Busnetz, damit das System bezahlbar bleibt - und hier hakt es noch besonders. Gespräche darüber sind angesetzt.

Während die Pläne für die meisten Gemeinden Vorteile bringen, waren Neudorf-Bornstein in Richtung Gettorf sowie Schinkel und Großkönigsförde in Richtung Kiel im ersten Entwurf abgehängt.

Auch Bornstein und Neudorf bekommen eine Busverbindung

Das Problem Neudorf haben wir erkannt“, sagt Robert Hänsch, einer der Verkehrsplaner. Aber Klaus Biehl (CDU), Bürgermeister von Neudorf-Bornstein, bleibt lieber vorsichtig. „Eine Verbindung von Neudorf nach Gettorf hat man nun auf dem Schirm“, bestätigt er.

„Auch der geplante Bus von Holtsee nach Eckernförde über Bornstein und Neudorf ist prima. Zwischen beiden Ortsteilen fuhr bisher gar keiner. Aber mit Blick auf alle Schüler, die nach Gettorf müssen, befriedigt das nicht. Sie müssten nun in Neudorf umsteigen. Das kann man den Jüngsten nicht zumuten. Darüber müssen wir reden.“

In Schinkel und Großkönigsförde vermissen Bus nach Neuwittenbek

Vor den Tafeln mit dem Liniengewirr drängeln sich nach Referaten und Podiumsrunde Bürger und Bürgermeister, Gemeinde- und Amtsvertreter. Jeder nimmt unter die Lupe, wie seine Gemeinde dasteht. Die Stimmung ist überwiegend positiv.

Schinkeler und Lindauer sind enttäuscht. Ihre Kritik haben die Planer bisher nicht aufgenommen. Zumindest zu Zeiten des Schülerverkehrs kann man jetzt noch mit dem Bus von Großkönigsförde und Schinkel direkt nach Kiel fahren. Der ITF-Entwurf aber hat sie abgekoppelt von Neuwittenbek, wo nun sogar stündlich der Bus nach Kiel halten soll.

Ein Umsteigepunkt in Tüttendorf könnte die Lösung sein

Sie müssten künftig erst nach Gettorf fahren, um in den Zug nach Kiel zu steigen. „Zu lang, zu weit, zu teuer“, ist der ÖPNV-Arbeitskreis der drei Gemeinden einig. "Das nutzt keiner." Ihr neuer Vorschlag: Den Takt der vorgesehenen Linie über Schinkel und Tüttendorf nach Gettorf so abstimmen, dass der Umstieg in Tüttendorf in Richtung Kiel funktioniert.

„Wir geben die Hoffnung noch nicht auf, dass auch wir etwas vom ITF haben“, bekräftigen Bürgermeisterin Sabine Axmann-Bruckmüller (CDU) und Uwe von Ahlften (ÖIS) aus Schinkel.

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