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Eckernförde Ranger sorgt am Strand für Ordnung
Lokales Eckernförde Ranger sorgt am Strand für Ordnung
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17:59 19.08.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Regelmäßig prüft Strandranger Peter Glowatzki mit einer Testmünze, ob die Automaten funktionieren. Einen Euro kostet der Strandbesuch in Strande – und wer meint, sich den Euro sparen zu können, muss schon mal 2,50 Euro nachlöhnen. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Strande

Der kernig wirkende 57-Jährige ist nicht der Typ, dem es so schnell die Sprache verschlägt. Doch was er von einer deutschen Familie am Ende ihres Urlaubs über syrische Strandbesucher hörte, macht ihm noch immer zu schaffen: Von „Saupack“ und Nazi-Begriffen war in der Beschimpfung die Rede. Das war die heftigste von so einigen Anfeindungen durch verschiedene Besucher gegenüber Flüchtlingen, erinnert sich Peter Glowatzki.

Immer mit Sonnenbrille

Seit fünf Jahren sorgt er im Auftrag der Gemeinde vom 1. Mai bis zum 30. September am Strand für Ordnung. Wer am Strander Strand unterwegs ist, der kennt den 57-Jährigen, der eigentlich immer mit Sonnenbrille unterwegs ist.

Mehr Besucher, mehr Müll im Sand

Es gab es in diesem Sommer, an dem der Strand häufig rappelvoll war, deutlich mehr Müll im Sand: Verpackungsreste, aber zum Beispiel auch Windeln, Einweggrills, Weinflaschen und Dosen. Letztlich findet Peter Glowatzki aber, dass die Menge im Verhältnis zur Besucherzahl zumindest nicht größer geworden sei.

Raucher hinterlassen viele Kippen

Als „grausam“ kritisiert der 57-Jährige die vielen Kippen, die Raucher im Sand hinterlassen. Und das, obwohl Strande seit Juli in der Tourist-Info stilvolle Strandaschenbecher in Eistütenform für einen Euro anbietet. Peter Glowatzki  verbringt regelmäßig den Winter in Thailand – dort gilt seit diesem Jahr striktes Rauchverbot im Sand. Man habe da für Zigarettenfans spezielle Raucherecken eingerichtet.

Trotz Verbot Drohnen unterwegs

 Trotz des Flugverbots seien am Strander Strand viele Drohnen unterwegs gewesen, erklärt Peter Glowatzki. Der 57-Jährige unternimmt in der Regel morgens sowie am frühen und am späten Nachmittag Kontrollgänge von der Mole bis zum Hundestrand.

Neue Regeln für Strandkörbe

In der Vergangenheit gab es in Strande Ärger über so manchen „Schrottstrandkorb“. Deshalb traten zum Saisonbeginn im Ostseebad neue Regeln in Kraft. Ungepflegte oder mit Planen verhüllte Sitzmöbel werden seitdem nicht mehr toleriert. „Das hat sich bewährt“, findet Peter Glowatzki.

Kontrolle der Marken

Trotz einiger Proteste hielten sich die meisten der 300 privaten Besitzer daran, ihre Strandkörbe nicht mehr mit Planen oder einer Haube zu verhüllen. Das erleichtert die Arbeit des Strandrangers, zu der es auch gehört, die Marken an den Körben zu kontrollieren.

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