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Eckernförde Neue Fassade für die Isarnwohld-Schule
Lokales Eckernförde Neue Fassade für die Isarnwohld-Schule
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17:39 04.12.2018
Von Cornelia Müller
Sieht modern aus, aber der Schein trügt: Die Glasfassade der Isarnwohld-Schule in Gettorf muss saniert werden. Quelle: Burkhard Kitzelmann
Gettorf

„Sehr ärgerlich, aber nicht aufschiebbar“, kommentierte der Schulverbandsvorsitzende Kurt Arndt (SPD). Alle Bürgermeister und Gemeindevertreter, die dem Gremium angehören, waren in der Sitzung am Montagabend einig, dass dafür 300.000 Euro in den Haushalt 2019 eingestellt werden.  Die Glasfassade im naturwissenschaftlichen Teil der Schule ist mit Holzfenstern bestückt, die mittlerweile extrem angegriffen sind. Sie lassen sich nicht mehr öffnen. „Unterricht ist kaum möglich in den Räumen, weil wir kaum Sauerstoffzufuhr haben“, bestätigte Schulleiterin Marion Ehrich. Sie ist glücklich, dass der Schulverband nicht lange fackelte, sondern die Planung einer Aluminium-Pfosten-Riegel-Fassade als Ersatz anschiebt.

Sanitärobjekte werden erneuert

Auch für die dringend nötige Erneuerung der Sanitärobjekte gibt es grünes Licht. „Für die 51.400 Euro teure Investition sind 36.100 Euro Zuschuss zu erwarten“, führte Wolfgang Kerber (WgGT) aus Tüttendorf, Chef des Finanzausschusses, aus. Die Turnhalle Sander Weg bekommt ebenfalls neue Toiletten, Waschbecken und mehr (36.400 Euro, Zuschuss 25.600 Euro), ebenso die Turnhalle an der Grundschule (49.400 Euro, Zuschuss 34.600 Euro) und die Grundschule selbst (22.400 Euro, Förderung 15.900 Euro). In der Parkschule müssen zudem vier der Klassenräume saniert werden (75.000 Euro).

Turnhalle am Sander Weg ist ein Großprojekt

Was den Schulverband, dem Gettorf, Osdorf, Tüttendorf, Schinkel, Lindau, Neudorf-Bornstein und aus dem Amt Dänischenhagen Noer angehören, vermutlich noch Jahre umtreibt, ist die Turnhalle am Sander Weg in Gettorf. Sie genügt den Anforderungen an den Schulsport schon lange nicht mehr. Zum Beispiel gibt es keine Zuschauerplätze für Wettkämpfe. „Und energetisch ist die Halle quasi abgängig“, formulierte es Arndt. Alle Mitgliedsgemeinden entsenden Schüler in die Isarnwohld-Schule, die Gymnasium mit Gemeinschaftsschulteil ist.

Mittelfristig muss der Verband die Komplettsanierung oder einen Neubau ins Auge fassen. „Eine neue Halle wird uns bis zu vier Millionen Euro kosten“, rechnete der Verbandschef vor. Jens Krabbenhöft (CDU) aus Lindau ergriff gleich Partei für ein rechtzeitiges Neubauprojekt, „bevor die Konditionen ungünstiger werden“. Erster konkreter Schritt: Noch am Abend wurde die Projektgruppe bestimmt, die ab sofort Fördermöglichkeiten auslotet. Weiteres Großprojekt wird die Offene Ganztagsschule an der Parkschule sein, die einen Anbau braucht. Arndt: „Die Finanzierung ist noch keineswegs in trockenen Tüchern.“ Licht am Horizont gibt es bei der geplanten Digitalisierung der Schulen, die unter anderem auch das Internet im Unterricht nutzen möchten. Dataport lotet gerade aus, ob die Isarnwohld-Schule Modell werden kann für lückenlose Vernetzung. Dann würden keine Verkabelungs- und Anschlusskosten entstehen. Parallel wird jetzt ein Digitalisierungskonzept entwickelt.

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