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Eckernförde So könnte Altenholz im Norden wachsen
Lokales Eckernförde So könnte Altenholz im Norden wachsen
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06:47 23.11.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Das mögliche neue Baugebiet in Altenholz würde vom Postkamp (links) Richtung Freesenberg reichen. Es endet dort am Knick, der in die kleine, dreieckige Grünfläche mündet. Quelle: Ulf Dahl
Altenholz

Die Firma May und Co., die unter anderem das neue Einkaufszentrum in Stift gebaut hat, würde auf der etwa 15 Hektar großen Fläche gerne ein Wohngebiet schaffen. Bei den ersten Diskussionen über das Projekt vor etwa einem Jahr wünschte sich die Kommunalpolitik  Untersuchungen über die Auswirkungen.

Altenholz wächst auch so schon bis 2030

Die liegen nun vor und sind zum Teil auch schon über das Altenholzer Ratsinformationssystem online einsehbar. Die Studie vergleicht bis 2030 zwei Szenarien. Einmal wird die Entwicklung der Gemeinde mit ihren aktuellen Projekten betrachtet, im zweiten Fall kommen die Auswirkungen des Baugebiets im Norden hinzu. Als Berechnungsgrundlage geht die Studie davon aus, dass südlich des Postkamps und westlich des Freesenbergs 237 Wohneinheiten für 644 Menschen entstehen könnten. Das gilt als realistischer Zahlenwert, ohne dass die Planung festgezurrt wäre. Denn noch ist die Entscheidung nicht gefallen, ob und wann das Baugebiet (B-Plan 41) umgesetzt wird.

Schulkapazitäten reichen

Laut Analyse hätte Altenholz auch mit dem Neubaugebiet genug Schulkapazitäten. Die Betreuungsplätze für unter Dreijährige und in der Betreuten Grundschule reichen hingegen auch ohne das Neubaugebiet auf Dauer nicht aus. Für die Drei- bis Sechsjährigen aus reichen die Plätze auch bei Wachstum zumindest bis 2028.

Anteil der über 80-Jährigen steigt stark

Ohne das Neubaugebiet würde die Bevölkerung in Altenholz bis 2030 laut Prognose um fast 400 Menschen wachsen – mit wären noch etwa 200 mehr. Auffällig ist dabei auch der Anstieg bei den über 80-Jährigen: Ihre Zahl wächst um etwa zwei Drittel. Auch für sie müsste die Infrastruktur angepasst werden.

Zufahrt über Einfahrt am Kapenhof

Erschlossen würde das Baugebiet ausschließlich über die bereits vorhandene Einfahrt am Kapenhof. Allerdings sind Fuß- und Radverbindungen Richtung Freesenberg vorgesehen. Nach Angaben eines Verkehrsplaners sei für das Baugebiet ein minimales Verkehrsaufkommen von 633 sowie ein maximales von 1784 Fahrzeugen pro Tag zu erwarten. Das sei „unproblematisch“.  Allerdings vermissten Kommunalpolitiker Informationen zu Auswirkungen im Ort – zum Beispiel auf der zentralen Klausdorfer Straße, die auch zu Kitas und Schulen führt.

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